Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, Kassem Taher Saleh, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für dessen Äußerungen zu Wohnkosten von Bürgergeldempfängern scharf kritisiert. Saleh warf Merz vor, gesellschaftliche Gruppen, die es ohnehin schwer hätten, weiter zu belasten, und forderte mehr Engagement für bezahlbaren Wohnraum. Merz hatte sich zuvor im ARD-„Sommerinterview“ für eine Reduzierung der Wohnkostenzuschüsse ausgesprochen.
Kritik an Merz’ Aussagen zu Bürgergeld und Wohnkosten
Kassem Taher Saleh, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wegen dessen Äußerungen zur Unterstützung von Bürgergeldempfängern beim Thema Wohnkosten deutlich kritisiert. „Friedrich Merz sucht sich immer wieder Gesellschaftsgruppen aus, die es ohnehin schwer haben – und tritt dann noch drauf“, sagte Saleh dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Forderung nach bezahlbarem Wohnraum
In seiner Kritik hob Kassem Taher Saleh hervor: „Die Wahrheit ist doch: Millionen Menschen in unserem Land können sich die Miete nicht mehr leisten. Jetzt sollen sie auch noch fürchten, im Falle eines Jobverlusts ihr Zuhause zu verlieren“, so der Grünen-Politiker. Er forderte die Bundesregierung auf, weniger Angst zu verbreiten und stattdessen praktische Lösungen für bezahlbaren Wohnraum zu entwickeln. „Aber außer großen Ankündigungen haben wir davon bislang wenig gesehen“, erklärte Saleh gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Merz befürwortet niedrigere Wohnkostenzuschüsse
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich zuvor im ARD-„Sommerinterview“ für die Möglichkeit ausgesprochen, die Wohnkostenzuschüsse für Bürgergeldempfänger zu senken. „Pauschalierung ist möglich, geringere Sätze sind möglich – aber das alles steht auf dem Prüfstand der Koalition und darüber reden wir“, sagte Merz im Interview.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .