Angesichts der aktuellen Bedrohungslage fordert der Präsident der Deutschen Industrie– und Handelskammer (DIHK), dass Unternehmen künftig Kenntnis darüber haben sollten, welche ihrer Mitarbeiter als Bundeswehr-Reservisten tätig sind. Damit sollen die Unternehmen die Bundesregierung bei der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit unterstützen, wie Peter Adrian in einem Interview erklärte.
DIHK-Präsident fordert Klarheit über Reservisten in Unternehmen
Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), betonte in einem Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ die Notwendigkeit, dass Unternehmen künftig wissen, welche Mitarbeiter zugleich Bundeswehr-Reservisten sind. Die aktuelle Bedrohungslage sei „eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft“, sagte Adrian.
Die Unternehmer seien bereit, die Bundesregierung in ihren Bemühungen zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu unterstützen. „Wir als Unternehmer werden versuchen, da mitzuhelfen. Wir müssen wissen: Wer im Unternehmen ist Reservist? Wer könnte eingezogen werden?“, so Peter Adrian gegenüber der „Bild am Sonntag“.
Koordination der Kammern geplant
Im Interview erklärte Peter Adrian weiter, dass bereits Gespräche mit der Regierung darüber stattgefunden hätten, wie sich Firmen auf die neue Situation vorbereiten müssen und wie das Thema Reservisten angegangen werden kann.
Der Verband habe dabei „die Bereitschaft signalisiert, dass wir da als DIHK koordinierend über die 79 Kammern in Deutschland mitwirken“, so Peter Adrian.
Unternehmen sollen Verteidigungsfähigkeit unterstützen
Mit diesen Maßnahmen wolle der Verband dazu beitragen, dass die Unternehmen besser auf mögliche Anforderungen im Verteidigungsfall vorbereitet sind. Die Aussagen von Peter Adrian wurden in der „Bild am Sonntag“ veröffentlicht.
✨ durch KI bearbeitet, .
