HASEPOST
 
HASEPOST

James Ellington & Lifeplus: Wie richtige Ernährung den Weg für ein Comeback ebnete

Interviewer: James, danke, dass du dir Zeit genommen hast. Deine Karriere war geprägt von großen Erfolgen – aber auch von schweren Rückschlägen. Fangen wir ganz von vorne an: Wie bist du überhaupt zum Sprinten gekommen?

James Ellington: Danke für die Einladung! Mein Weg in den Sport hat super früh angefangen – ich war vielleicht drei Jahre alt. Ich war schon immer entschlossen und wusste ziemlich genau, was ich wollte. Mit 13 hab ich dann Leichtathletik im Fernsehen gesehen – da hat’s Klick gemacht. Ich wusste: Das will ich professionell machen. Auch wenn alle um mich herum gesagt haben, das sei kein sicherer Weg, hab ich nie losgelassen. Ich hab mir geschworen, diesen kindlichen Ehrgeiz nie zu verlieren.

Interviewer: Viele denken, als Spitzensportler geht’s nur um Ruhm, Medaillen und Erfolg. Wie sieht die Realität aus?

James Ellington: Erfolg im Sport ist wie ein Drahtseilakt. Klar, die Höhepunkte sind Wahnsinn – wenn du gewinnst, neue Bestzeiten läufst oder bei Olympia für dein Land antrittst. Aber die Tiefen sieht kaum jemand: Verletzungen, Niederlagen, Rückschläge. Hinter den Kulissen stecken Jahre harter Arbeit und enorme Opfer, damit man überhaupt an der Spitze bleibt.

Interviewer: Stichwort Opfer – wie groß sind die persönlichen Kosten auf diesem Niveau?

James Ellington: Riesig. Ich hab viel aufgegeben: ein „normales“ Leben, Zeit mit Familie und Freunden, einfache Dinge wie mal eine Woche nichts tun. Jeder Tag ist durchgeplant – Training, Ernährung, Physio, mentale Vorbereitung. Klar fragt man sich manchmal: Warum mache ich das alles? Aber dann erinnerst du dich an den Moment, wenn du über die Ziellinie sprintest, die Menge jubelt, du spürst den Wettkampf – und genau dafür lohnt es sich.

Interviewer: Kommen wir zu den Olympischen Spielen. Wie fühlt es sich an, bei Olympia zu starten?

James Ellington: Schwer in Worte zu fassen! Für einen Athleten ist das das Größte. London 2012 – das war einfach unvergesslich. Zuhause antreten, vor einem britischen Publikum – der Druck war riesig, aber die Atmosphäre war elektrisierend. Olympia ist nicht nur ein Wettkampf, es ist ein Lebensereignis. Du triffst die Besten der Welt, spürst Geschichte und den olympischen Spirit.

Interviewer: Und wie war es, 2011, 2012 und 2013 britischer Meister zu werden – der schnellste Mann auf der Bahn?

James Ellington: Dieses Gefühl, als Erster durchs Ziel zu gehen – das ist pure Magie. Für einen Moment bleibt die Zeit stehen. All die Arbeit, der Verzicht, der Schmerz – plötzlich ergibt alles Sinn. Der Adrenalinschub, der Stolz, dein Land zu vertreten, dein Team, dich selbst – es gibt kaum ein besseres Gefühl.

Interviewer: Dann kam der große Rückschlag – dein schwerer Unfall 2017. Was ist passiert?

James Ellington: Ich war zum Training auf Teneriffa und saß als Beifahrer auf einem Motorrad. Wir hatten einen Frontalzusammenstoß mit einem Auto. Ergebnis: Brüche am Schienbein, Wadenbein und Becken – meine Karriere stand von einem Moment auf den anderen auf der Kippe. Ich dachte wirklich, das war’s.

Interviewer: Gab es Momente, in denen du ans Aufgeben gedacht hast?

James Ellington: Auf jeden Fall. Der Weg war brutal. Aber mein Mindset war entscheidend. Ich hab immer an meinen Kindheitstraum geglaubt. Ich hab’s mir einfach gemacht – nicht alles zerdenken, mich nicht verrückt machen. Schritt für Schritt. Ich hab immer gesagt: Wenn ich laufen kann, kann ich auch sprinten. Und genau so hab ich mich zurückgekämpft.

Interviewer: Was hast du aus all diesen Erfahrungen gelernt?

James Ellington: Dass Erfolg und Scheitern extrem nah beieinander liegen. Ein falscher Schritt, eine Verletzung – und alles kann vorbei sein. Aber ich hab auch gelernt, dass du mit der richtigen Einstellung, Disziplin und Leidenschaft fast alles erreichen kannst.

Interviewer: Wenn du heute zurückblickst – was würdest du deinem jüngeren Ich raten?

James Ellington: Genieß den Prozess! Mach dir weniger Sorgen um Dinge, die du eh nicht kontrollieren kannst. Und vergiss nie: Fehler definieren dich nicht – entscheidend ist, wie du mit ihnen umgehst.

Interviewer: Ein wichtiger Teil im Spitzensport ist die Ernährung. Wie gehst du das an und welche Rolle spielen Nahrungsergänzungsmittel?

James Ellington: Ich verfolge einen ganzheitlichen Ansatz. Gute Ernährung ist das A und O – gerade auf dem Niveau, auf dem wir uns bewegen. Nach dem Unfall hab ich Schmerzmittel verschrieben bekommen – ein ganzer Haufen. Aber ich hab mir gedacht: Wozu das alles? Ich hab die Dinger weggeworfen. Ich bin ein riesiger Fan von natürlichen Inhaltsstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen – die Heilkraft der Natur. Wenn du deinen Körper täglich ans Limit bringst, reicht normales Essen nicht immer. Nahrungsergänzung hilft, die Lücken zu schließen – für bessere Regeneration, mehr Leistung, und einfach, um auf Kurs zu bleiben. Ob Proteinshakes nach dem Training oder gezielte Produkte – es geht darum, dem Körper das zu geben, was er braucht.

Interviewer: Du hast auch eine Partnerschaft mit Lifeplus. Wie kam es dazu?

James Ellington: Ich hab lange nach einer Marke gesucht, die zu meinen Werten passt – ganzheitliche Gesundheit, die Verbindung von Körper, Geist und Seele, ethisch sauberes Handeln. Lifeplus hat mich mit der Qualität der Produkte, Vitamine und Supplements überzeugt – 2021 bin ich eingestiegen. Seitdem bin ich Teil eines inspirierenden Teams mit echter Leidenschaft für das, was sie tun. Die Werte passen zu mir, und ich hab ganz real gemerkt, dass sich meine Regeneration und Leistung verbessert haben.

Interviewer: Welche Vitamine und Supplements sind für dich unverzichtbar?

James Ellington: Mein Favorit ist das Be Refuelled Proteinpulver – 20 Gramm Eiweiß pro Portion, ein Muss für Regeneration und Training. Außerdem komme ich nicht ohne Vitamin D und K, Omega-3 und Proanthenols aus – letzteres enthält Oligomere Proanthocyanidine aus Traubenkernen und Pinienrinde. Und Daily Plus ist mein All-in-One – Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, Antioxidantien – alles in einem.

Interviewer: Was würdest du jemandem raten, der gerade erst mit dem Thema Ernährung startet?

James Ellington: Macht’s euch nicht zu kompliziert. Gesundheit ist wichtig, keine Frage – aber da draußen gibt’s viel Lärm und Trends, die nichts bringen. Fang mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung an – echte Lebensmittel sind die beste Basis. Wenn’s mal nicht reicht, helfen Supplements. Aber bleib bei den Basics und hör auf deinen Körper. Und ganz wichtig: Sicherheit geht vor – ich setze nur auf Produkte, die von Informed Sport getestet und auf der Kölner Liste stehen. Da weißt du, was du bekommst.

Interviewer: Du hast eine Wahnsinnskarriere hinter dir und viel durchgemacht. Wie geht’s jetzt weiter?

James Ellington: Ich verfolge neue Leidenschaften – mein Herz schlägt aktuell für Jujitsu. Und ich liebe es, junge Menschen zu coachen, Profisportler zu begleiten und meine Erfahrungen als Speaker weiterzugeben – mit dem Fokus auf Resilienz. Außerdem bin ich gerade in den letzten Zügen meines E-Books The Sprinter’s Edge – da geht’s um Trainingsmethoden, mentale Stärke und Regeneration. Es bleibt spannend! Das Leben ist unvorhersehbar – aber genau darin liegt die Chance. Und ich bin unglaublich dankbar, diesen Weg gehen zu dürfen.

Interviewer: James, vielen Dank für dieses inspirierende Gespräch. Deine Haltung und dein Durchhaltevermögen sind beeindruckend.

James Ellington: Vielen Dank – hat mich gefreut!

Ernährung auf dem Weg zurück.


 
Redaktion Hasepost
Redaktion Hasepost
Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Dieser Artikel enthält bezahlte Werbung.