Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag einen 22-jährigen jemenitischen Staatsangehörigen in Dachau wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der als terroristisch eingestuften Huthi-Bewegung festnehmen lassen. Hussein H. soll sich nach Angaben der Behörde im Jahr 2022 der militanten Gruppe angeschlossen und an Kampfhandlungen im Jemen beteiligt haben. Die Festnahme erfolgte durch das Bayerische Landeskriminalamt, der Haftbefehl wurde durch einen Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs erlassen.
Verdacht der Mitgliedschaft bei den Huthi
Nach Mitteilung der Bundesanwaltschaft steht Hussein H. im Verdacht, als Heranwachsender Mitglied der Huthi-Bewegung gewesen zu sein. Die Karlsruher Behörde erklärte hierzu: „Der 22-jährige Hussein H. stehe im Verdacht, als Heranwachsender Mitglied der als terroristisch eingestuften Huthi-Bewegung gewesen zu sein.“ Laut Staatsanwaltschaft soll er sich im Oktober 2022 der Gruppierung angeschlossen haben, die für militärische Angriffe im Jemen, in Saudi-Arabien und in Israel verantwortlich gemacht wird.
Militärische Ausbildung und Einsatz
Nach Angaben der Ermittler absolvierte Hussein H. nach seinem Anschluss an die Huthi-Bewegung zunächst eine ideologische Schulung sowie ein dreimonatiges Militärtraining. Im Anschluss daran sei er Anfang 2023 für kurze Zeit als bewaffneter Kämpfer in der jemenitischen Provinz Mareb eingesetzt worden.
Festnahme und weitere Schritte
Die Festnahme von Hussein H. erfolgte durch Kräfte des Bayerischen Landeskriminalamts am Donnerstag in Dachau. Die Bundesanwaltschaft teilte mit: „Die Festnahme erfolgte durch Beamte des Bayerischen Landeskriminalamts. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs hat den Haftbefehl erlassen und Untersuchungshaft angeordnet.“
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