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Parteien fordern erstmals Frau als Bundespräsidentin

In den Reihen von CDU, CSU und SPD werden Forderungen nach einer Frau als künftige Bundespräsidentin laut. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Parteien sprechen sich für ein Zeichen in Richtung Gleichstellung aus und betonen, dass Deutschland für eine Frau im höchsten Staatsamt bereit sei.

Parteivertreter pochen auf Zeichen für Gleichstellung

Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, erklärte gegenüber dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe): „Selbstverständlich wäre eine Frau in diesem Amt ein sehr gutes Signal für die Gleichstellung in unserem Land.“ Er ergänzte, dass es in Deutschland „immer wieder gelungen“ sei, „aus der breiten demokratischen Mitte heraus eine herausragende Persönlichkeit in das höchste Staatsamt zu wählen“. Schweitzer zeigte sich überzeugt: „Ich bin zuversichtlich, dies wird auch für die Nachfolge des aktuellen Bundespräsidenten gelingen.“

Frauen in SPD und CSU fordern Wandel

Maria Noichl, Vorsitzende der Frauen in der SPD, äußerte sich im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ ähnlich: „Nach zwölf Männern ist eine Frau wohl nicht zu früh. Oder? Als eine von über 50 Prozent Frauen in der Bevölkerung möchte ich als Frau repräsentiert sein.“ Noichl erklärte weiter, dass sie sich „im höchsten Staatsamt eine Frau sehr gut vorstellen“ könne. Sie kündigte an: „Als SPD Frauen werden wir dafür kämpfen.“

Auch in der CSU plädieren führende Vertreterinnen für eine Bundespräsidentin. Ulrike Scharf, Vorsitzende der Frauen-Union der CSU und bayerische Familien-, Arbeits- und Sozialministerin, sagte dem „Tagesspiegel“: „Natürlich ist Deutschland reif für eine Bundespräsidentin. Wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, werden wir sehen.“ Sie hob hervor: „Frauen sind das Lebenselixier einer modernen, wertebasierten und verantwortungsvollen Politik.“ Scharf betonte: „Für mich steht fest: Alle Politik ist Frauenpolitik. Und deshalb ja: auch eine Frau kann unser Staatsoberhaupt sein.“

Rückenwind auch aus der CDU

Für die CDU unterstrich Mareike Wulf, Vorsitzende der Frauen-Union Niedersachsen, die Bedeutung weiblicher Repräsentation an der Staatsspitze. Gegenüber dem „Tagesspiegel“ sagte sie: „Es wäre ein extrem wichtiges Signal, wenn dieses Amt mit seiner enormen Symbolkraft erstmals mit einer Frau besetzt würde, denn es wird Zeit.“ Wulf betonte die Notwendigkeit, „eine Persönlichkeit zu finden, die unserem Land als Kompass dient, Orientierung gibt und möglichst alle Gruppen unserer Gesellschaft anspricht“. Ihr Fazit: „Es gibt genug Frauen im Land, die dafür alle Voraussetzungen mitbringen – jetzt sind die Parteien gefordert, mutige und zukunftsweisende Vorschläge zu machen.“

Blick auf die Bundespräsidentenwahl 2027

Die nächste reguläre Wahl des Staatsoberhauptes findet Anfang 2027 statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten. Die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung, die aus den 630 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Vertreterinnen und Vertretern der 16 Landtage besteht, stehen noch nicht endgültig fest. Vor der Wahl der Bundesversammlung 2027 werden in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt im Jahr 2026 neue Landtage gewählt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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