Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat sowohl Ambitionen auf den Parteivorsitz der SPD als auch einen möglichen Wechsel ins Bundeskabinett ausgeschlossen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ bekräftigte sie ihre Verpflichtung gegenüber dem Saarland und betonte ihre Pläne, auch nach der kommenden Landtagswahl Ministerpräsidentin zu bleiben.
Verzicht auf den SPD-Parteivorsitz
Anke Rehlinger erklärte, warum sie nicht für den SPD-Parteivorsitz kandidieren wird. Sie betonte: „Ich bin Regierungschefin im Saarland. Das geht in der extrem herausfordernden Situation nicht zusammen mit dem Parteivorsitz in Berlin. Ich könnte weder dem Saarland, noch der Bundes-SPD voll gerecht werden.“ Insofern stehe sie nicht für den Parteivorsitz zur Verfügung, wolle die SPD aber weiterhin auf Bundesebene unterstützen, „um zu alter Stärke zurückzufinden, gern als stellvertretende Vorsitzende.“
Ablehnung eines Wechsels ins Bundeskabinett
Auf die Frage nach einem möglichen Wechsel ins Bundeskabinett antwortete Rehlinger klar. „Ich bin sehr gerne saarländische Ministerpräsidentin und möchte das auch nach der Landtagswahl in zwei Jahren bleiben“, sagte sie der „Rheinischen Post“. „Das ist mein Zukunftsplan.“
Meinung zu aktuellen Personaldebatten
Zum Unmut in der SPD über die amtierende Co-Vorsitzende Saskia Esken und deren eventuellen Wechsel ins Kabinett sagte Rehlinger: „Ich möchte mich nicht zur Unzeit an Personaldebatten beteiligen, das mögen die Menschen nämlich am allerwenigsten.“ Eine Regierung solle ihrer Meinung nach „immer so zusammengesetzt sein, dass sie bestmögliche Arbeit machen kann“. Zudem äußerte sie, dass Esken sich als Parteivorsitzende verdient gemacht habe und auch künftig wichtig für die SPD sein werde. „Über Personalfragen wird aber nicht jetzt entschieden. Jetzt geht es um eine inhaltliche Einigung mit der Union“, so die saarländische Regierungschefin.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .