Die Linkspartei plant nach ihrem unerwarteten Erfolg bei der Bundestagswahl, ihr Wachstum fortzusetzen und die Kampagnenfähigkeit der Partei auszubauen. Parteichefs Ines Schwerdtner und Jan van Aken legen auf dem kommenden Parteitag im Mai einen Leitantrag vor, um dieses Ziel zu konkretisieren.
Strategien für weiteres Wachstum
Die Linkspartei verzeichnete in den Wochen vor der Bundestagswahl einen signifikanten Mitgliederzuwachs und überschritt erstmals die Marke von 100.000 Mitgliedern. Der Leitantrag von **Ines Schwerdtner** und **Jan van Aken** sieht vor, in den nächsten vier Jahren weitere 50.000 Mitglieder zu gewinnen. Dies soll die kommunale Verankerung der Partei, vor allem im Westen Deutschlands, stärken. In dem Antrag wird die Linke als „sozialistische Mitgliederpartei“ und „organisierende Klassenpartei“ bezeichnet, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet.
Fokus auf Klassenkampf-Rhetorik
Politisch will die Linkspartei die Klassenkampf-Rhetorik stärker betonen. Im Leitantrag wird die Linke als „moderne sozialistische Partei für die arbeitende Klasse“ beschrieben. Weiter heißt es: „Der Widerspruch zwischen Mietern und Vermietern ist ein zentraler Klassenwiderspruch im Kapitalismus.“ Abgeordnete sollen maximal drei Legislaturperioden im Parlament verbringen und einen Teil ihrer Diäten an Sozialfonds der Partei spenden, um Menschen in Notlagen zu unterstützen. Zudem sollen die Abgeordneten „kampagnenfähig“ werden. Ein Konzept soll entwickelt werden, um die Abgeordneten bei der Kampagnenarbeit zu unterstützen.
Stimmen der Parteiführung
Parteichefin **Ines Schwerdtner** äußerte gegenüber dem RND: „Die Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen zwischen der CDU und der SPD zeigen: Die künftige Regierung hat kein Interesse daran, das Leben der Menschen wirklich besser zu machen. Wir sind die soziale Opposition. In den letzten Wochen hat sich gezeigt, welche Kraft wir entfalten können, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen – und diesen Weg werden wir jetzt weitergehen.“ Parteichef **Jan van Aken** ergänzte dazu: „Wir werden dorthin gehen, wo wir im Wahlkampf Tausende Gespräche geführt haben und die Probleme am drängendsten sind. Wir helfen, kämpfen und organisieren. Unser Platz ist an der Seite der Menschen. Sie haben uns einen politischen Auftrag gegeben, den wir entschlossen sind, zu erfüllen.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .