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Fischer: Geopolitische Spannungen und Konflikte nehmen zu

Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) warnt vor einer „chaotischen Phase des Übergangs“ in der aktuellen geopolitischen Landschaft. In seinem neuen Buch „Die Kriege der Gegenwart und der Beginn einer neuen Weltordnung“ beschreibt er die Zunahme globaler Konfrontationen und Kriege sowie die Herausforderungen für die internationale Zusammenarbeit. Der „Tagesspiegel“ hat in seiner Donnerstagausgabe einen Vorabdruck veröffentlicht.

Globale Zusammenarbeit und neue Machtverhältnisse

Joschka Fischer, der von 1998 bis 2005 als Bundesaußenminister und Vizekanzler unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) amtierte, sieht die Welt in einem kritischen Wandel. Er betont die Notwendigkeit globaler Zusammenarbeit angesichts der allgegenwärtigen Überforderungen. „Globale Zusammenarbeit müsste daher die Devise unserer Zeit angesichts dieser allenthalben feststellbaren Überforderungen lauten“, schreibt Fischer in seinem Buch. Stattdessen jedoch nehme die Zahl der globalen Auseinandersetzungen zu, so der Bericht des „Tagesspiegels“.

Die Rückkehr alter Konflikte

In seinem Buch thematisiert Fischer das Wiederaufleben alter geopolitischer Konflikte, insbesondere zwischen Russland und dem Westen. Er spricht von einer Rückkehr des Eroberungskriegs und der gewaltsamen Verschiebung von Grenzen als festen Bestandteilen der Geopolitik. Fischer sieht die Beziehungen der USA zu China als die geopolitische Hauptachse des 21. Jahrhunderts. Für Russland prognostiziert er eine Rolle als „Juniorpartner“ Chinas, betrachtet aber zugleich Russlands imperiale Ambitionen als ein andauerndes Sicherheitsrisiko und ein dauerhaftes europäisches Problem.

Die Rolle Russlands

Russland wird von Fischer als ein langfristiges Sicherheitsrisiko beschrieben, das aufgrund seiner imperialen Träume eine Bedrohung für die Stabilität Europas darstellt. Während sich Russland an China binden werde, bleibe es ein wesentlicher Faktor in der geopolitischen Dynamik, so Fischer. Sein Buch, aus dem der „Tagesspiegel“ zitiert, bietet eine Analyse der aktuellen geopolitischen Herausforderungen und mögliche Szenarien für die zukünftige Weltordnung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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