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Trump-Zölle bedrohen globale Wirtschaft und deutsche Exporte

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen durch die neuen Zölle des US-Präsidenten Donald Trump. Laut einer Schätzung des IW könnte die globale Wirtschaftsleistung bis 2026 um 0,4 Prozent sinken. Auch die deutsche Wirtschaft sei in ähnlicher Größenordnung betroffen, da die globale Nachfrage nach deutschen Exporten aufgrund der Unsicherheiten zurückgehe.

Auswirkungen auf die Weltwirtschaft

Der Außenexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft, Jürgen Matthes, äußert sich besorgt über die Entwicklungen: „Wir gehen in einer groben Schätzung davon aus, dass die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2026 um 0,4 Prozent niedriger ausfallen wird als ohne diesen Zollkrieg“, sagte Matthes der „Rheinischen Post“. Deutschland werde ebenfalls in ähnlicher Größenordnung getroffen, da der Dämpfer für die Weltwirtschaft auch die Nachfrage nach deutschen Exporten sinken lässt. Matthes betont: „Die immense Unsicherheit, die Trump verbreitet, bremst Investitionen in den USA und auch vielen anderen Ländern. Das werden unsere Investitionsgüterexporteure negativ zu spüren bekommen.“

Warnung vor eskalierender Handelspolitik

Matthes rät Europa zu einer entschlossenen Reaktion auf die Handelspolitik der USA. „Kanada droht mit dem Stopp von Öl- und Stromexporten. Auch wir brauchen glaubwürdiges Drohpotenzial – immer in der Hoffnung, dass sich damit in Verhandlungen ein Handelskrieg doch noch abwenden lässt.“ Diese Aussage verdeutlicht die Notwendigkeit einer strategischen Antwort der EU auf die Eskalationen.

Einfluss auf die Aktienmärkte

Mit Blick auf die Börse erklärt Matthes: „Der anfängliche Börsenhype um Trump ist vorbei, nach dem aktuellen Zollbeschluss ging es mit den US-Aktienmärkten abwärts. Die Investoren merken, dass Trump der US-Wirtschaft nicht nützen, sondern schaden dürfte.“ Des Weiteren wird eine weitere Inflation erwartet, wenn Trump die Zölle auf knapp die Hälfte der US-Importe stark anhebt. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten unterstreichen die Dringlichkeit weiterer wirtschaftspolitischer Maßnahmen zur Stabilisierung der Märkte.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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