Im aktuellen Streit um die Verteilung der Fraktionssäle im Deutschen Bundestag hat die AfD der SPD angeboten, den Namen des Otto-Wels-Saals mitzunehmen. Dies könnte eine pragmatische Lösung für die Umbennungsthematik darstellen, da es sich nicht um eine offizielle Namensgebung handelt, wie der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD, Bernd Baumann, erklärte.
Angebot der AfD an die SPD
Bernd Baumann, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD, bot der SPD an, den Namen des Otto-Wels-Saals in ihren neuen Sitzungssaal mitzunehmen. Gegenüber dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe) betonte Baumann, dass es sich hierbei nicht um eine offizielle Namensgebung für den Saal handle: „Die SPD könnte den Namen gerne in ihren neuen Sitzungssaal mitnehmen.“
Diskussion um bauliche Änderungen
Zur Kompromissidee, die Wand zwischen dem FDP- und AfD-Fraktionssaal einzureißen, äußerte sich Bernd Baumann kritisch. Der AfD-Politiker erklärte, dass eine Zusammenlegung des ehemaligen FDP-Saales mit dem derzeitigen Sitzungsaal der AfD im Eckturm für ihn architektonisch schwer vorstellbar sei. Eine Neuverteilung der Sitzungssäle wird von Baumann als eine weit weniger zeitaufwendige und vor allem sparsamere Lösung eingeschätzt.
Hintergrund
Der Konflikt um die Fraktionssäle hat in den letzten Monaten an Intensität zugenommen. Die baulichen Gegebenheiten im Bundestag erschweren eine Einigung. Besonders die Frage der Saalbenennungen sorgt für zusätzlichen Diskussionsbedarf. Die jüngsten Angebote und Vorschläge verschiedener Fraktionen zeigen den komplexen Charakter der Verhandlungen auf.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .