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Deutsche Journalisten kritisieren Zugangsbeschränkungen für US-Kollegen

Die Bundespressekonferenz verurteilt die jüngsten Zugangsbeschränkungen, die US-Präsident Donald Trump den Washingtoner Journalisten auferlegt hat. Der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Mathis Feldhoff, fordert die Beibehaltung des bewährten Prinzips der Selbstorganisation des White House Presspools und warnt vor Eingriffen in die Pressefreiheit.

Unterstützung aus Deutschland

Mathis Feldhoff, Vorsitzender der Bundespressekonferenz, hat am Donnerstag die jüngsten Maßnahmen des US-Präsidenten, die den Zugang der Journalisten zum Weißen Haus einschränken, scharf kritisiert. Er betonte, dass das seit Jahrzehnten etablierte System der Selbstorganisation von Journalisten im White House Presspool unbedingt erhalten bleiben müsse. „Das seit Jahrzehnten geltende und bewährte Prinzip der Selbstorganisation von Journalisten im sogenannten White House Presspool muss erhalten bleiben“, sagte Feldhoff laut der Agenturmeldung. Feldhoff betonte zudem, dass die US-Medien über viele Jahre bewiesen hätten, dass diese Form nicht nur einwandfrei funktioniere, sondern auch eine hohe Qualität in der Berichterstattung über das Weiße Haus sicherstelle.

Kritik an Präsidentensprecherin

Weiterhin äußerte Mathis Feldhoff Besorgnis über die Äußerungen von US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt, die von einem „Monopol“ beim Zugang zum Präsidenten sprach. „Der Vorwurf der Sprecherin von US-Präsident Trump, Karoline Leavitt, es gebe `ein Monopol` über den Zugang zum Präsidenten, ist ein verdeckter Eingriff in die Pressefreiheit“, sagte Feldhoff laut der Agenturmeldung. Die Bundespressekonferenz, die als Zusammenschluss von rund 900 Parlamentskorrespondenten in Berlin fungiert, spricht sich nach eigenen Angaben ausdrücklich für die White House Correspondents Association (WHCA) und ihren Präsidenten Eugene Daniels aus.

Vergleiche mit Europa

Mathis Feldhoff betonte die globale Bedeutung der WHCA und zog Parallelen zur Bundespressekonferenz. „Unsere Sorge ist auch deshalb groß, weil die WHCA weltweit eine der wenigen Journalistenorganisationen ist, die vergleichbar mit der Bundespressekonferenz sind“, so Feldhoff weiter. „Wir achten deshalb auf alle ähnlichen Vorzeichen, die auch in Deutschland und Europa erkennbar sind.“ Diese Äußerungen unterstreichen die Dringlichkeit der Situation und die Unterstützung der deutschen Journalisten für ihre amerikanischen Kollegen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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