Der scheidende CDU-Bundestagsabgeordnete aus Marzahn-Hellersdorf, Mario Czaja, äußert sich besorgt über den Wahlerfolg der AfD in Ostdeutschland und die daraus resultierenden Herausforderungen für demokratische Parteien. Insbesondere die CDU sieht sich seiner Meinung nach mit der Aufgabe konfrontiert, ihre Präsenz und Bürgernähe in den ostdeutschen Wahlkreisen zu stärken.
Wahlerfolg der AfD in Ostdeutschland
Mario Czaja sieht mit Besorgnis, dass die AfD in Ostdeutschland zunehmend an Einfluss gewinnt. „Ich sehe mit Sorge, dass die AfD in ganz Ostdeutschland so stark geworden ist“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Er betont, dass viele Ansprechpartner in der Fläche unwiederbringlich verloren gingen, und die AfD mit ihrer gestärkten Infrastruktur im Bundestag zunehmend schwerer zu bekämpfen sei. „Dagegen anzukommen, wird immer schwerer“, erklärte Czaja weiter.
Appell an die CDU
Der frühere CDU-Generalsekretär appelliert an seine Partei, ihre politische Arbeit in Ostdeutschland zu intensivieren. „Ich kann meine Partei nur dazu ermutigen, mehr logistische und personelle Unterstützung in alle ostdeutschen Wahlkreise zu geben, um die Präsenz und Bürgernähe auszubauen“, sagte Czaja ebenfalls dem „Tagesspiegel“. Die Intensivierung der politischen Arbeit solle dazu beitragen, der wachsenden Zustimmung für die AfD entgegenzuwirken.
Verlust des Direktmandats
Bei der Bundestagswahl 2021 erzielte Mario Czaja als erster CDU-Kandidat mit dem Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf ein Direktmandat in Ost-Berlin. Doch bei der Neuwahl verlor er gegen den AfD-Politiker Gottfried Curio, der erstmals für die AfD einen Berliner Wahlkreis gewinnen konnte. Diese Entwicklung verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen die CDU in der Region steht.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .