Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, äußert sich besorgt über die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland und fordert die nächste Bundesregierung zu einem klaren Fokus auf Wirtschaftswachstum auf. Er betont die Notwendigkeit einer stabilen und entschlossenen Regierung, die das Wirtschaftswachstum voranbringt, und mahnt an, dass die deutsche Wirtschaft unter geopolitischen Unsicherheiten und strukturellen Herausforderungen leidet.
Wirtschaftspolitische Herausforderungen
Peter Adrian, Präsident der DIHK, hebt in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ die Vielzahl an Herausforderungen hervor, denen sich Deutschland, Europa und die Welt gegenübersehen. Er betont: „Die Wirtschaft braucht eine verlässliche Wirtschaftspolitik, die die Bedingungen für Investitionen und Wachstum ins Zentrum stellt.“ Seiner Meinung nach seien die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und zu viele staatliche Eingriffe in den vergangenen Jahren maßgeblich für die aktuelle Situation verantwortlich.
Risiken für Unternehmen
Adrian verweist auf die Ergebnisse einer jüngsten Konjunkturumfrage der DIHK, in der 60 Prozent der Unternehmen angaben, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als ihr größtes Geschäftsrisiko zu sehen. Er bezeichnet dies als Negativ-Rekord und warnt: „Das Vertrauen der Unternehmen in den Standort ist auf einem Tiefpunkt.“
Notwendigkeit einer schnellen Regierungsbildung
Angesichts der Herausforderungen nach der Bundestagswahl dringt Adrian auf eine schnelle Regierungsbildung: „Wir brauchen nach der Wahl schnell Klarheit und eine handlungsfähige Regierung. Wir können uns keine Hängepartie erlauben.“ Er weist darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft nicht nur großen geopolitischen Unsicherheiten, sondern auch tiefen strukturellen Krisen ausgesetzt sei.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .