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Alex Jones muss Vermögen für Schadenersatz veräußern

Nach langjähriger rechtlicher Auseinandersetzung muss der US-Radiomoderator Alex Jones, der den Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School 2012 als Falschmeldung darstellte, nun sein persönliches Vermögen veräußern, um Schadenersatz in Höhe von rund 1,5 Milliarden Dollar an die Opfer zu zahlen. Trotz der negativen Entscheidung plant Jones, in Berufung zu gehen.

Gerichtliche Entscheidung gegen Verschwörungstheoretiker

Der prominente US-Radiomoderator Alex Jones wurde von einem texanischen Insolvenzgericht dazu gezwungen, sein Vermögen zu veräußern, um die Schadenersatzforderungen von etwa 1,5 Milliarden Dollar zu begleichen. Diese Entscheidung folgt einem langjährigen juristischen Kampf, der 2018 begann, als Angehörige von zehn Opfern des Amoklaufs gegen Jones klagten.

Grund der Klage

Jones hatte zuvor behauptet, dass der tragische Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School im Jahr 2012, bei dem 28 Menschen getötet wurden, nur eine Inszenierung war. Er beschuldigte die trauernden Eltern, Schauspieler zu sein und behauptete, dass die Meldung nur ein Versuch sei, strengere Waffengesetze durchzusetzen. Die Kläger argumentierten, dass sie aufgrund der Lügen von Jones bedroht und belästigt worden seien.

Ergebnis der Gerichtsverhandlung

Im Jahr 2022 entschied ein Gericht daher, dass Jones Schadenersatzzahlungen leisten müsse. Kurz darauf meldete Jones Insolvenz an. Nun wurde beschlossen, dass sein Vermögen verkauft werden soll, um einen Teil der verordneten Zahlungen zu decken. Trotz der gerichtlichen Entscheidung darf Jones sein als rechtsextrem eingestuftes Online-Portal „Infowars“ weiterhin betreiben.

Info über Alex Jones

Alex Jones ist eine kontroverse Figur in den USA und gilt als zentraler Akteur der Verschwörungstheoretiker-Szene. Er ist bekannt für seine antisemitischen Mythen über eine „neue Weltordnung“ und seine Befürwortung lockerer Waffengesetze. Jones hatte während des US-Wahlkampfs 2015 den späteren US-Präsidenten Donald Trump zu Gast und äußerte offen seine Unterstützung für ihn. Jones verkauft auf seiner Website auch verschiedene Produkte, die mit seinen politischen Inhalten in Verbindung stehen. Laut US-Medien plant Jones, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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