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Zwei von drei Kommunen sehen große Chancen durch KI-Einsatz, aber es gibt Hürden

Zwei von drei Kommunen in Deutschland sehen große Chancen in der Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Effizienzsteigerung ihrer Verwaltungen. Allerdings scheitert die Umsetzung oft an Datenschutzauflagen, mangelnden Fachkräften und Finanzierung, so der „Zukunftsradar Digitale Kommune“.

Optimierung durch KI: Hürden und Chancen

Derzeit nutzen lediglich acht von hundert Kommunen automatisierte Systeme in ihrem Arbeitsalltag. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), sieht jedoch großes Potenzial: „KI kann mittel- und langfristig eine deutliche Entlastung für die Verwaltungen darstellen – ein bedeutender Faktor in Zeiten von Kapazitätsgrenzen“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Nachholbedarf und Unterstützungsbedarf

Trotz des erkannten Potenzials zeigen die Ergebnisse des „Zukunftsradars Digitale Kommune“, an dem Landsberg als Co-Herausgeber beteiligt ist, deutlichen Nachholbedarf. Nur eine von vier der 900 teilnehmenden Kommunen bewertet den eigenen Digitalisierungsstand als gut oder sehr gut. Landsberg warnte, insbesondere kleinere Gemeinden dürften „nicht von der technologischen Entwicklung überrollt werden“.

Forderung nach finanzieller Unterstützung und Vernetzung

Um die technologische Entwicklung erfolgreich bewältigen zu können, fordert Landsberg „zwingend eine bessere finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder“ sowie eine engere Vernetzung der Städte und Gemeinden untereinander. Darüber hinaus betonte er die Notwendigkeit, sich bereits jetzt mit dem Thema KI zu beschäftigen und nicht erst auf die Etablierung eines umfassenden rechtlichen und regulatorischen Rahmens zu warten.

Aussichten auf Effizienzsteigerung

Die Kommunen erhoffen sich durch den Einsatz von KI eine Entlastung bei Routineaufgaben, aber auch eine Unterstützung bei der Entscheidungsfindung oder in der Kommunikation mit den Bürgern, wie zum Beispiel durch Chatbots. Dieser Ansicht ist auch Peter Dortans, Geschäftsführer des Instituts für Innovation und Technik, welches an der Studie beteiligt war: „Wir sehen in Künstlicher Intelligenz durchaus eine Teilstrategie gegen den Fachkräftemangel und für eine nachhaltige Effizienzsteigerung in den Kommunen“, erklärte er gegenüber der NOZ.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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