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Gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland erreicht Mitglieder-Rekord

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland verzeichnet aktuell Rekordzahlen bei ihren Mitgliedern. Trotz des Aufschwungs wird jedoch die nachhaltige finanzielle Situation der Kassen in Frage gestellt, da es Bedenken hinsichtlich der Deckung der Kosten für die neu aufgenommenen ukrainischen Flüchtlinge gibt.

Rekordhoch bei Mitgliederzahlen der GKV

Laut einer Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums, die in der „Rheinischen Post“ zitiert wurde, befinden sich die Mitglieder- und Versichertenzahlen der GKV derzeit auf einem Höchststand. Dies wurde auch vom GKV-Spitzenverband bestätigt, welcher „eine steigende Tendenz“ der Versichertenzahlen vermeldete. Aktuell sind etwa 74,3 Millionen Menschen bei den gesetzlichen Kassen versichert – ein Anstieg im Vergleich zu den knapp 73,8 Millionen Versicherten vor einem Jahr.

Geflüchtete aus der Ukraine als mögliche Ursache

Ein möglicher Grund für den Anstieg der Mitgliederzahlen könnte der Zuzug von geflüchteten Menschen aus der Ukraine sein. Wie sich diese Situation auf die finanzielle Lage der Kassen auswirkt, lässt sich jedoch nicht exakt beziffern, so eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands. Sie fügte hinzu: „Soweit aus der Ukraine Geflüchtete Bürgergeld beziehen, gehen wir von einer Unterdeckung aus – wie bei allen anderen Bürgergeld-Beziehenden auch.“

Beitragseinnahmen versus Ausgaben

Markus Knop, Gesundheitsexperte der Pronova BKK, geht jedoch davon aus, dass die Beitragseinnahmen die Ausgaben der Kassen für ukrainische Geflüchtete „mindestens decken“. Diese Einschätzung basiert auf Hochrechnungen seiner Krankenkasse. Trotzdem sieht Knop das System unter Druck: „Die gesetzlichen Krankenkassen verzeichnen bereits heute und ohne Flüchtlinge ein Defizit von circa zehn Milliarden Euro pro Jahr nur aufgrund nicht kostendeckender steuerfinanzierter Beiträge für Bürgergeld-Empfangende“, stellte er gegenüber der „Rheinischen Post“ klar.


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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