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Welthungerhilfe warnt vor einseitiger Ausrichtung der Entwicklungshilfe

Die Hilfsorganisation Welthungerhilfe hat Pläne der schwarz-roten Koalition kritisiert, bei der staatlichen Entwicklungshilfe Wirtschaftsinteressen stärker zu berücksichtigen. Generalsekretär Mathias Mogge hält es zwar für nachvollziehbar, deutsche Unternehmen bei Aufträgen zu bevorzugen, warnt aber vor zu kurz greifenden Konzepten und fehlender Investitionsbereitschaft der Wirtschaft.

Welthungerhilfe kritisiert Schwerpunkt auf Aufträgen für deutsche Unternehmen

Welthungerhilfe-Generalsekretär Mathias Mogge sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben), es sei aus Sicht der Politik nachvollziehbar, dass künftig vorrangig deutsche Unternehmen Aufträge bekommen sollten, die im Rahmen der staatlichen Entwicklungshilfe vergeben würden. „Doch das ist zu kurz gesprungen“, sagte Mogge dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Nötig seien nach seinen Worten direkte Investitionen deutscher Unternehmen in ärmeren und möglicherweise auch fragilen Staaten, um in diesen Regionen mit einer überwiegend jungen Bevölkerung Arbeitsplätze zu schaffen und damit ein nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen.

Fehlende Risikobereitschaft der Wirtschaft

„Doch die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte zeigt leider, dass die deutsche Wirtschaft dazu trotz diverser Förder- und Sonderprogramme des Entwicklungsministeriums nicht bereit ist“, sagte Mogge dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die Unternehmen wollen offenbar nicht die damit verbundenen Risiken eingehen“, so Mogge weiter gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Interessenorientierung ja – aber mit Grenzen

Mogge erklärte im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, Entwicklungspolitik dürfe interessengeleitet sein. „Ein rein karitativer Zweck ist der Bevölkerung nicht mehr vermittelbar“, sagte er. Schließlich würden knappe Steuergelder ausgegeben, wofür es angesichts der Haushaltsprobleme einen wachsenden Rechtfertigungsdruck gebe. Insofern sei es nach seinen Worten auch nachvollziehbar, sich künftig stärker von Wirtschaftsinteressen leiten zu lassen. „Allerdings wird es so, wie sich das die Ministerin vorstellt, nicht klappen“, mahnte Mogge im „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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