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Weber fordert engere EU-UK-Zusammenarbeit und stärkere EU-Führung

Manfred Weber, der Vorsitzende der EVP, fordert eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der EU und Großbritannien und betont, dass eine Rückkehr der Briten in die EU nicht zur Debatte steht. Er spricht sich zudem für die Unterstützung von Ursula von der Leyens Kandidatur für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin aus und kritisiert die fehlende Führungsstärke der deutschen Bundesregierung und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

EU und Großbritannien in einer schicksalsgemeinschaft

Manfred Weber, der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), betont die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen der EU und Großbritannien. „Die EU und Großbritannien sitzen in einem Boot“, sagte er der „Mediengruppe Bayern“. Er wies auf die angespannte internationale Situation und den Druck durch China hin, welche eine enge Zusammenarbeit erfordern. „Die westlichen Demokratien müssen gerade bei der Verteidigung und in der Wirtschaftspolitik zusammenhalten“, fügte Weber hinzu.

Keine Rückkehr der Briten in die EU

Trotz der Notwendigkeit enger Zusammenarbeit, sieht Weber keine Zukunft für eine Rückkehr der Briten in die EU. „Eine Rückkehr in die EU steht nicht auf der Tagesordnung. Das ist durch die Briten klar entschieden“, äußerte er. Er bemerkte, dass der Wahlausgang in Großbritannien noch stark von den Folgen des Brexit geprägt war, und dass es der Labour-Partei schwer fallen wird, die Gesellschaft wieder zusammenzuführen.

Unterstützung für Ursula von der Leyen

Weber sprach sich zudem dafür aus, dass die übrigen Fraktionen im Europaparlament Ursula von der Leyens Kandidatur für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin unterstützen sollten. „Die anderen demokratischen Parteien müssen den Wahlerfolg der EVP anerkennen“, sagte er und betonte, dass von der Leyen „breite Unterstützung von den Staats- und Regierungschefs bekommen“ habe.

Kritik an der deutschen und französischen Führung

Er äußerte auch seine Bedenken über die Führungsstärke der deutschen Bundesregierung und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. „Mir macht Sorge, dass der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Ampel-Regierung als Impulsgeber ausfallen, gerade was Initiativen bei der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik betrifft“, sagte Weber. Er betonte die dringende Notwendigkeit starker Führung in Europa und forderte die EVP auf, das Führungsvakuum zu füllen. „Dieses Vakuum müssen wir als EVP mit unseren 13 Staats- und Regierungschefs füllen, die anderen haben keine Kraft mehr dazu“, so Weber.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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