In der SPD wächst die Kritik an Forderungen aus der CDU nach Einschnitten im Sozialstaat. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wirft der Union Attacken auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland vor und bezeichnet Vorschläge zur Privatisierung von Zahnarztkosten als „völlig inakzeptabel“.
SPD-Politikerin warnt vor Einschnitten im Sozialstaat
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich mit deutlichen Worten gegen Vorstöße aus der Union gewandt. „Ich bin entsetzt über die immer neuen Attacken aus der Union auf den Sozialstaat und den Zusammenhalt in Deutschland“, sagte Schwesig dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe).
Schwesig betonte dabei die Leistung der Beschäftigten. Die meisten Arbeitnehmer zeigten „jeden Tag vollen Einsatz“, sagte Schwesig dem „Tagesspiegel“. „Und sie gehen auch nur zum Arzt, wenn sie wirklich krank sind. Offenbar haben einige in der Union den Kontakt zur Arbeitswelt verloren.“
Kritik an Vorschlag zur Privatisierung von Zahnarztkosten
Besonders scharf reagierte Schwesig auf ein Konzept des CDU-Wirtschaftsrates. Als „völlig inakzeptabel“ wies sie laut „Tagesspiegel“ den Vorschlag des CDU-Wirtschaftsrates zur Privatisierung von Zahnarztkosten zurück. „Es kann nicht sein, dass Menschen aus Angst vor der Rechnung nicht mehr zum Zahnarzt gehen“, sagte Schwesig dem „Tagesspiegel“: „Gesunde Zähne dürfen keine Frage des Geldbeutels sein.“
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