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Müntefering: AfD-Erfolg nicht dramatisieren, Wähler nicht stigmatisieren

Der ehemalige Chef der SPD, Franz Müntefering, warnt vor einer übermäßigen Dramatisierung der kürzlichen Wahlerfolge der AfD und der daraus resultierenden Stigmatisierung ihrer Wählerschaft. Müntefering betont die fortwährende Relevanz des Grundgesetzes und die Verpflichtung der demokratischen Parteien, dieses zu verteidigen.

Münteferings Position zu den AfD-Wahlerfolgen

Franz Müntefering äußerte gegenüber dem „Tagesspiegel“: „Wir dürfen jetzt nicht so tun, als ob mit dem Triumph der AfD das Grundgesetz ausgehebelt wird.“ und fügte hinzu, dass „Das Grundgesetz lebt. Die demokratischen Parteien sind in der Pflicht, es zu verteidigen. Und sie können das.“ Müntefering interpretiert den Wahlerfolg der AfD in Thüringen als eine „Last, die sie zu tragen hat“.

Beobachtung der AfD und Rechtsextremismus

Laut Müntefering werden die AfD-Vertreter „nun genauer denn je beobachtet, was sie mit ihrer Macht anstellen.“ Er prognostiziert, dass die AfD „in absehbarer Zeit an ihr Ende kommen wird – oder aber sich verändert und entradikalisiert.“

Betrachtung der AfD-Wählerschaft

Müntefering sieht nicht alle AfD-Wähler als eine Gefahr für die Demokratie. „Die wenigsten AfD-Wähler sind Nazis“, so der Ex-SPD-Chef. Er betont, dass unter den Wählern auch solche seien, „die sich in Vereinen, im Sport engagieren.“

Zurückgewinnen der AfD-Wähler

Müntefering glaubt, dass protestierende AfD-Wähler durch demokratische Parteien zurückgewonnen werden können. „Viele, viele AfD-Wähler lassen sich ganz gewiss für SPD, CDU, FDP und Grüne gewinnen. Das muss unser aller Ziel sein.“, so Müntefering.

Aufruf an demokratische Parteien

Müntefering ruft die demokratischen Parteien dazu auf, „in der Sache zu streiten, aber sich nicht permanent wechselseitig schlecht (zu) reden.“ und unterstreicht die Notwendigkeit, die Demokratie gegen Rechtsextreme und Neonazis zu sichern.

Integration der AfD in Regierungsbeteiligungen

Er äußerte Bedenken gegenüber dem Wunsch einiger, die AfD in Landesregierungen zu integrieren, und betonte, dass man „sich von der AfD nicht in die Ecke ziehen lassen“ dürfe.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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