Die SPD hat bei der jüngsten Bundestagswahl ein historisches Tief erreicht. Mit nur 16,4 Prozent der Stimmen erzielte die Partei ihr schlechtestes Ergebnis seit Gründung der Bundesrepublik.
Lauterbach fordert Aufarbeitung
Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitsminister, zeigte sich tief erschüttert über das Ergebnis seiner Partei und sprach von einer „Katastrophe“. Im Videoformat „Spitzengespräch“ des „Spiegels“ sagte er am Dienstag: „Das ist wirklich ein historischer Verlust, eine historische Niederlage.“ Lauterbach betont, dass innerhalb der SPD das Ausmaß dieses Misserfolgs bisher nicht ausreichend verstanden worden sei. Für die Partei sei dies ein Wendepunkt, dessen Aufarbeitung unvermeidlich sei. „Das wird lange dauern“, so der Minister.
Keine Garantie für Regierungsbeteiligung
In Anbetracht der schweren Niederlage stellte Lauterbach klar, dass es innerhalb der Führung der SPD niemanden gibt, der an einem „Weiter-so“ festhalten möchte. Eine mögliche Beteiligung an der Regierung sieht er keineswegs als selbstverständlich an. „Daher ist auch eine Regierungsbeteiligung keineswegs ein Automatismus“, betonte er. Es sei notwendig, genau zu prüfen, welche Möglichkeiten sich der SPD nun bieten und welche nicht.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .