Der Vorfall zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. SPD-Chef Lars Klingbeil bezeichnete diesen Vorfall als „zweifelsohne einen Weckruf“ und betonte die Bedeutung der europäischen Eigenständigkeit, ohne jedoch die Beziehungen zu den USA in Frage zu stellen.
Stellungnahme von SPD-Chef Lars Klingbeil
Lars Klingbeil hat sich in einem Interview mit den ARD-Tagesthemen zum Eklat im Weißen Haus geäußert. Er betonte, dass es „überhaupt nicht darum gehe, mit den Amerikanern zu brechen“. Trotz der aktuellen Spannungen sieht Klingbeil keine Notwendigkeit, sich von den USA zu distanzieren. „Wenn so mancher in diesen Stunden davon redet, wir sollen uns unabhängig machen von den USA, dann kann ich nur sagen, das ist nicht unser Weg“, erklärte Klingbeil. Er habe kein Interesse daran, bestehende Gräben zu vertiefen.
Europas Eigenständigkeit stärken
Gleichwohl macht Klingbeil deutlich, dass Europa in dieser Situation eine Chance zur Stärkung sehen sollte. Deutschland, Frankreich und Polen sollten seiner Meinung nach gemeinsam voranschreiten, „um die europäische Handlungsfähigkeit sicherzustellen“. Klingbeil lobte ausdrücklich, dass Großbritannien nun ebenfalls „mit im Boot“ sei.
Eine Generationenaufgabe
Lars Klingbeil sieht in der aktuellen Situation auch eine langfristige politische Herausforderung. Für ihn ist die bedeutendste Aufgabe seiner Generation, „Europa aus den Sonntagsreden zu holen“, und damit die europäische Einheit und Handlungsfähigkeit aktiv voranzutreiben.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .