Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Schneeballschlachten machen einfach jedem Kind Spaß. Zugegeben, in den meisten Teilen von Deutschland schneit es selten so stark, dass man sich richtige Duelle liefern könnte. Doch in Colorado tut es das – dort hielt aber etwas anderes die Kinder der Stadt Severance vom Schneeballwerfen ab: Ein beinahe 100 Jahre altes Gesetz. Der Drittklässer Dane Best klagte dagegen und gewann.

Das Gesetz, welches das Werfen von Schneebällen verbietet, ist schon beinahe 100 Jahre alt und hat seine Wurzeln in einer alten Regelung, nach der keine Wurfgeschosse geworfen werden dürfen. „Wurfgeschosse“ waren in diesem Fall auch Schneebälle. Der Grundschüler Dane Best konnte diese Regelung nicht nachvollziehen und zog vor den Gemeinderat seiner Stadt.

Eine Schneeballschlacht, wie überall

Der kleine Junge argumentierte, dass auch die Kinder in Severance eine Schneeballschlacht machen können sollten – so wie überall sonst auch. Der Rat stimmte zu und kippte das Verbot. Auf die Idee für die Klage kam Dane, als er einen Schulausflug zum Bürgermeister der Stadt machte, der ihnen von der Regelung erzählte und den Kindern außerdem deutlich machte, dass auch sie eine Stimme in ihrer Stadt haben. Der Drittklässler nahm sich das zu Herzen und sorgte für die Regeländerung. Der Gemeinderat argumentierte, dass „Kinder einen Anlass bräuchten, um Draußen zu spielen“ – also zum Beispiel eine Schneeballschlacht. Direkt nach der Aufhebung durften Dane und sein kleiner Bruder draußen den ersten Schneeball werfen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung