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Gesundheitswesen 2024: Zahl der Beschäftigten wächst deutlich

Zum Jahresende 2024 waren im Gesundheitswesen in Deutschland knapp 6,2 Millionen Menschen beschäftigt, 102.000 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, ist das Personal damit seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie 2021 erstmals wieder um mehr als ein Prozent gewachsen. Besonders stark legten (teil-)stationäre Einrichtungen zu, während sich im ambulanten Bereich ein uneinheitliches Bild zeigte.

Beschäftigung wächst erstmals wieder stärker

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent gestiegen. Damit verzeichnete der Bereich nach Zuwächsen von 2,8 Prozent im Jahr 2021, 0,5 Prozent im Jahr 2022 und 0,4 Prozent im Jahr 2023 erstmals wieder ein Plus von mehr als einem Prozent seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie.

Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2024 bei gut 4,4 Millionen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent. In den Vorjahren hatten die Vollzeitäquivalente um 1,9 Prozent (2021), 0,4 Prozent (2022) und 0,5 Prozent (2023) zugenommen.

Stärkster Zuwachs in (teil-)stationären Einrichtungen

Im Jahr 2024 ist die Zahl der Beschäftigten in (teil-)stationären Einrichtungen mit einem Zuwachs von 64.000 oder 3,0 Prozent wesentlich stärker gestiegen als im ambulanten Sektor, der um 32.000 Personen oder 1,3 Prozent zulegte. Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm die Zahl der Beschäftigten in allen (teil-)stationären Einrichtungen zu: In Krankenhäusern wuchs sie um 38.000 Personen oder 2,9 Prozent, in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen um 5.000 Personen oder 4,2 Prozent und in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen um 21.000 Personen oder 2,8 Prozent.

Im ambulanten Bereich verlief die Entwicklung je nach Segment unterschiedlich. Beschäftigungszuwächse gab es in der ambulanten Pflege mit plus 11.000 Beschäftigten oder 2,6 Prozent, in Praxen sonstiger medizinischer Berufe, etwa in der Physio- und Ergotherapie, mit plus 14.000 oder 2,4 Prozent sowie in Arztpraxen und Zahnarztpraxen mit jeweils plus 4.000 oder 0,5 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent. Hingegen blieb das Personal in Apotheken mit insgesamt 237.000 Beschäftigten unverändert, ebenso wie im Einzelhandel mit augenoptischen, medizinischen und orthopädischen Artikeln mit insgesamt 136.000 Beschäftigten.

Deutlicher Anstieg bei Pflegekräften

Die Zahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie in ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen ist gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Insgesamt arbeiteten in diesen Einrichtungen 49.000 oder 3,4 Prozent Pflegekräfte mehr als im Jahr 2023. Nach Angaben der Statistiker stieg hierbei die Zahl der Pflegehelfer mit plus 5,2 Prozent deutlich stärker als die der examinierten Pflegekräfte mit plus 2,6 Prozent.

In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Anstieg um 24.000 auf insgesamt 485.000 Pflegehelfer und um 25.000 examinierte Pflegekräfte auf insgesamt rund 1 Million. „Hiermit setzt sich der Trend der letzten zehn Jahre mit höheren Wachstumsraten bei Pflegehelfern als bei examinierten Pflegekräften fort“, so die Statistiker.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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