Die Deutsche Bahn prüft laut einem Medienbericht den Verkauf ihres außereuropäischen Betreibergeschäfts unter dem Namen „DB International Operations“. Die Sparte ist in mehreren Ländern aktiv und gilt trotz vergleichsweise geringer Gewinne als profitabel.
Verkaufspläne für Auslandssparte
Die Deutsche Bahn erwägt offenbar den Verkauf des unter dem Firmennamen „DB International Operations“ geführten außereuropäischen Betreibergeschäfts. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf mehrere Konzernmanager.
Die unter dem Dach der Konzerngesellschaft „DB E.C.O. Group“ angesiedelte Sparte betreibt Züge in Indien, Uruguay und seit Kurzem auch in Ägypten.
Umsatz in Milliardenhöhe, Gewinn im Millionenbereich
Zusammen mit der Schwestergesellschaft „DB Engineering and Consulting“, die sich in der Vergangenheit um Streckenplanungen in Ländern wie Katar, Abu Dhabi oder Kanada kümmerte, erwirtschaftete DB International Operations zuletzt einen Jahresumsatz von knapp einer Milliarde Euro und galt mit einem Betriebsergebnis von 35 Millionen Euro als profitabel.
Was mit der Planungsgesellschaft geschehen solle, sei noch unklar, hieß es. Denn ein Teil von ihr arbeite auch für Infrastrukturarbeiten in Deutschland, darunter zuletzt für die Sanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim.
Aussage der Bahn und Bedeutung der E.C.O.-Group
Eine Bahn-Sprecherin erklärte auf Anfrage der Zeitung, dass „Projekte und Geschäfte so weiterlaufen wie unter der bisherigen Zuordnung“, wie das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) berichtet. Die gesamte „DB E.C.O. Group“ beschäftigt 8.500 Mitarbeitende.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .