Nach dem vorläufigen Abschluss der Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi hat CDU-Politiker Jürgen Hardt Russland scharf kritisiert. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wirft Moskau vor, mit Maximalforderungen Fortschritte zu blockieren und parallel die Ukraine militärisch massiv unter Druck zu setzen. Ergebnisse der zweitägigen Unterhändlertreffen wurden nicht bekanntgegeben, die Gespräche sollen jedoch in einer Woche fortgesetzt werden.
Hardt wirft Russland Blockadehaltung vor
Nach dem vorläufigen Abschluss der Gespräche über ein Ende des Ukrainekriegs in Abu Dhabi hat außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jürgen Hardt scharfe Kritik an Russland geübt. Der „Rheinischen Post“ sagte Hardt: „Erneut bleiben die Ukraine-Gespräche ergebnislos und erneut war es Russland, das mit seinen Maximalforderungen einen echten Fortschritt verhindert hat. Parallel zu den Gesprächen in Abu Dhabi überzieht Putin die Ukraine mit Wellen von Terrorangriffen gegen Zivilisten und zivile Infrastruktur. Putin will nach wie vor keinen echten Frieden, sondern die Kapitulation der Ukraine.“
Hardt ergänzte gegenüber der „Rheinischen Post“, es sei zu hoffen, „dass die USA dieses Spiel Russlands durchschauen und ihre Hilfe für die Ukraine verstetigen“.
Gespräche in Abu Dhabi ohne greifbares Ergebnis
In Abu Dhabi hatten sich am Freitag und Samstag mit den USA als Vermittler am Tisch erstmals seit Monaten wieder russische und ukrainische Unterhändler auf offizieller Ebene getroffen. Ergebnisse wurden nach den zweitägigen Gesprächen nicht verkündet. In einer Woche sollen die Gespräche fortgesetzt werden.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .