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Bundeswehr reagiert auf Sexismusvorwürfe mit Aktionsplan Fallschirmjäger

Nach Vorwürfen sexualisierten Fehlverhaltens in der Fallschirmjägertruppe will die Bundeswehr mit einem neuen Aktionsplan die soldatische Expertise, die demokratische Ordnung und die militärische Disziplin in den spezialisierten Kampftruppen des Heeres sichern. Die Konzeption des „Aktionsplans Luftlandetruppe“ soll am Mittwoch im oberbayerischen Altenstadt in Kraft gesetzt werden und enthält ein Bündel von Maßnahmen, über die die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Aktionsplan für die Luftlandetruppe

Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, will den „Aktionsplan Luftlandetruppe“ am Mittwoch im oberbayerischen Altenstadt in Kraft setzen, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Mittwochausgabe) berichtet. Hintergrund sind Vorwürfe sexualisierten Fehlverhaltens bei den Fallschirmjägern, auf die die Bundeswehr mit einem umfassenden Maßnahmenpaket reagieren will. Ziel sei es, „soldatische Expertise, demokratische Ordnung und militärische Disziplin in den spezialisierten Kampftruppen des Heeres“ zu sichern, heißt es in der Konzeption.

Disziplinarmaßnahmen und Personalentscheidungen

Zu dem Aktionsplan zählt nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ein Sachstandsbericht zu „Disziplinaren Ermittlungen und Personalmaßnahmen“ sowie zur Dienstaufsicht und zu Beobachtungsbesuchen eines Beauftragten des Generalinspekteurs. Zudem werden die militärischen Werdegänge im betroffenen Regiment analysiert. Unter den mehr als ein Dutzend Maßnahmen, die ergriffen werden, sind dem Bericht zufolge auch weitere Veränderungen bei „Führungs- und Schlüsselpersonal“ sowie die Verbesserung der Führung der Brigade und der Regimenter.

Wertevermittlung und neue Führungsstrukturen

Für die mehrheitlich nicht von Ermittlungen betroffenen Soldaten sollen laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ Angebote zu Wertevermittlung und Persönlichkeitsbildung den Veränderungsprozess begleiten. Zugleich wird in der Konzeption klargestellt, dass Schlüsselpositionen, etwa auf der Unteroffizier-Ebene, regelmäßiger Rotation und künftig einer Begrenzung der Verweildauer unterliegen sollen. Mit Town-Hall-Formaten soll zudem eine Kultur des Verschweigens von Missständen durchbrochen werden, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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