Die seit Oktober amtierende Bahn-Vorstandschefin Evelyn Palla hat bei einem Neujahrsempfang in Berlin einen harten Sparkurs angekündigt und will in der Konzernleitung jährlich 500 Millionen Euro einsparen. Parallel dazu plant die Bahn ein Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen im Umfang von 50 Millionen Euro, wie Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) in Remagen erläuterte. Die Pünktlichkeit der Züge dürfte sich dadurch zunächst nicht verbessern, da die Zahl der Baustellen im Bahnnetz 2026 weiter ansteigen soll.
Sparkurs in der Konzernleitung
Die seit Anfang Oktober amtierende Bahn-Vorstandschefin Evelyn Palla macht ernst mit ihrem angekündigten Sanierungskurs. In der Konzernleitung will sie jährlich 500 Millionen Euro sparen. Das kündigte sie laut eines „Focus“-Berichts bei einem Neujahrsempfang des Unternehmens am Montagabend in Berlin an. Schon vor ein paar Tagen hatte Aufsichtsratschef Werner Gatzer erklärt, dass in der Zentrale etwa jeder dritte Führungsjob wegfallen soll.
Sofortprogramm für Bahnhöfe
Zugleich will die Bahn dieses Jahr mit 50 Millionen Euro ein neues „Sofortprogramm zur Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen“ starten. So hat es Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) gestern in Remagen vorgestellt.
Mehr Baustellen im Bahnnetz
Der Pünktlichkeit der Züge dürfte das zunächst nicht helfen. 2026 erhöht sich die Zahl der Baustellen im Bahnnetz erneut – von 24.000 auf 26.000.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .