Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat klargestellt, dass der somalische Helfer, der im Januar bei einer Messerattacke in Aschaffenburg durch sein Eingreifen weitere Taten verhinderte, nicht nach Italien abgeschoben wird. Der mutige Einsatz des Mannes wird von Herrmann als leuchtendes Beispiel für Zivilcourage gelobt. Zudem ist der Helfer ein wichtiger Zeuge im Strafverfahren gegen den mutmaßlichen Täter.
Zivilcourage in Aschaffenburg
Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister, betont die unverzichtbare Rolle des Helfers aus Somalia, der mit Mut und Entschlossenheit den Täter der Messerattacke verfolgte. „Sein Handeln ist ein hervorragendes Beispiel für Zivilcourage“, lobte Herrmann den Mann, der damit möglicherweise weitere Gewalttaten verhindert hat. Die Bedeutung seines Eingreifens wird durch seinen Status als zentraler Zeuge im laufenden Strafverfahren gegen den mutmaßlichen Doppelmörder von Aschaffenburg unterstrichen.
Rechtliche Hintergründe
Der somalische Helfer war bereits in Italien als Flüchtling anerkannt, bevor er Anfang 2024 nach Deutschland reiste, um hier erneut Asyl zu beantragen. Allerdings lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seinen Antrag ab, da nach europäischem und deutschem Recht eine erneute Asylanerkennung nicht vorgesehen ist. Trotzdem wird seine Anwesenheit in Deutschland geduldet, da er eine zentrale Rolle im Strafprozess gegen den Täter der Messerattacke innehat.
Zukunft des Helfers
Innenminister Joachim Herrmann wies darauf hin, dass die Behauptung über eine bevorstehende Ausreise bis zum 8. Juli 2025 auf einem Missverständnis beruht. Duldungen werden regelmäßig befristet ausgestellt und können verlängert werden. Die zuständige Ausländerbehörde plant, dem Somalier eine Beschäftigungserlaubnis zu erteilen. Damit könnte er arbeiten und seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten, womit seine Integrationsbemühungen unterstützt und intensiviert würden.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .