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EU verschiebt Lieferkettengesetz: Neue Regeln ab 2028

Die EU-Kommission plant, die Anwendung des EU-Lieferkettengesetzes um ein Jahr zu verschieben. Ziel ist es, den Unternehmen mehr Vorbereitungszeit für die Einhaltung der neuen Anforderungen zu geben. Zudem sollen die Regelungen vereinfacht werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und zusätzliche Investitionskapazitäten freizusetzen.

Neuer Stichtag und vereinfachte Regeln

Die Brüsseler Behörde kündigte am Mittwoch an, dass der Stichtag für die Umsetzung der neuen Regeln auf den 26. Juli 2028 verschoben wird. Mit der Verschiebung beabsichtigt die EU-Kommission, den Unternehmen mehr Zeit zur Anpassung zu gewähren. Darüber hinaus sollen die Regelungen des Lieferkettengesetzes vereinfacht werden: Unternehmen sind dann nur noch verpflichtet, die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards bei ihren direkten Geschäftspartnern sicherzustellen, statt in der gesamten Lieferkette. Der entsprechende Nachweis muss nicht mehr jährlich, sondern nur alle fünf Jahre erbracht werden.

Reduzierung der Verwaltungskosten

Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Pakets zur Vereinfachung der EU-Vorschriften. Mit diesen Änderungen hofft die Kommission, die jährlichen Verwaltungskosten um insgesamt 6,3 Milliarden Euro zu senken. Gleichzeitig sollen zusätzliche öffentliche und private Investitionskapazitäten in Höhe von 50 Milliarden Euro mobilisiert werden, um die politischen Prioritäten der EU zu unterstützen.

Unterstützung der Unternehmen

Ursula von der Leyen, EU-Kommissionschefin, äußerte sich optimistisch zu den geplanten Änderungen: „Die EU-Unternehmen werden von gestrafften Regeln für die Berichterstattung über nachhaltige Finanzen, die Sorgfaltspflicht im Bereich der Nachhaltigkeit und die Taxonomie profitieren“, berichtete die CDU-Politikerin. Sie betonte, dass diese Maßnahmen das Leben der Unternehmen erleichtern und gleichzeitig sicherstellen würden, dass die EU ihre Dekarbonisierungsziele weiterverfolgt. Weitere Vereinfachungen seien ebenfalls in Planung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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