Die Schauspielerin und Regisseurin Karoline Herfurth äußert Besorgnis über die gegenwärtige Lage des Feminismus. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ betont sie, dass das Patriarchat einen Rückschlag erleide und es eine Rückwärtsbewegung gebe. Dennoch zeigt sie sich optimistisch hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen und Fortschritte.
Besorgnis über den Zustand des Feminismus
Karoline Herfurth, bekannt für ihren Film „Wunderschön“, erörterte ihre Ansichten über die aktuelle gesellschaftliche Situation und den Feminismus. „Ich empfinde es so, dass das Patriarchat zurückschlägt“, sagte sie der „Rheinischen Post“. „Wir befinden uns in einem Backlash, einer Rückwärtsbewegung.“ Trotz ihrer Besorgnis bleibt sie optimistisch. Sie erklärt: „Wenn Strukturen aufgebrochen, Gewohnheiten und das System, von dem wir geprägt sind, infrage gestellt werden, ruft das Widerstand hervor. Je stärker die Entwicklung und der Fortschritt, desto stärker der Widerstand. Aufhalten lässt sich der Prozess nach vorne in meinen Augen aber nicht.“
Einfluss durch Film und Regisseurinnen
Herfurth ist ein Fan von Doris Dörries Film „Irren ist männlich“, den sie unzählige Male gesehen hat. Ebenso hat der Film „Bandits“ von Katja von Garnier einen großen Einfluss auf sie gehabt. „Bandits hat mich total umgehauen, als ich klein war. Er hat es für mich normal gemacht, dass man Regisseurin sein kann und Frauen zeigen kann auf der großen Leinwand. Ich habe mich plötzlich angesprochen und integriert gefühlt. Man kann sich Dinge manchmal erst vorstellen, wenn man sie gesehen hat“, erzählt die 40-Jährige.
Optimismus für die Zukunft
Trotz des wahrgenommenen Rückschlags durch das Patriarchat blickt Herfurth zuversichtlich auf die voranschreitenden Entwicklungen im Feminismus. Sie ist davon überzeugt, dass sich der Fortschritt nicht aufhalten lässt und sieht Widerstände als Teil des Prozesses, durch den bestehende Strukturen in Frage gestellt werden.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .