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Home Deutschland & die WeltDax legt zum Wochenstart zu, Märkte bleiben nervös
Deutschland & die Welt

Dax legt zum Wochenstart zu, Märkte bleiben nervös

by Hasepost Redaktion 2. Februar 2026
by Hasepost Redaktion 2. Februar 2026
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Der Dax hat zum Wochenstart deutlich zugelegt und ist aus dem turbulenten Handel der Vorwoche mit Gewinnen hervorgegangen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Leitindex mit 24.797 Punkten berechnet, was einem Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag entspricht. Gleichzeitig blieben andere Märkte wie Edelmetalle, Währungen und Öl unter Druck und zeigten teils starke Preisbewegungen.

Beruhigung nach Turbulenzen vom Freitag

Zu Wochenbeginn hat sich die Lage an den Finanzmärkten nach einem nervösen Start im Tagesverlauf spürbar stabilisiert. „Sah es heute Morgen bei Gold, Silber, Bitcoin und auch im Dax noch nach einer nahtlosen Fortsetzung der Turbulenzen vom Freitag aus, hat sich die Lage im Tagesverlauf quer durch alle Asset-Klassen wieder deutlich beruhigt“, sagte Christine Romar, Head of Europe CMC Markets, CMC Markets zufolge. „Es sieht danach aus, als wären die vielen spekulativen und damit zittrigen Hände über das Wochenende aus dem Markt geflogen. Diese gesunde Bereinigung in den Edelmetallmärkten hat zunächst auch dem Dax geholfen, sich von seinem 9-Uhr-Eröffnungstief wieder um rund 400 Punkte nach oben zu arbeiten. Doch die Lage bei Gold und Silber bleibt fragil und damit hochtoxisch auch für die Aktienmärkte.“

Anleger bleiben verunsichert

Romar warnte zugleich vor verfrühter Entwarnung an den Börsen. „Denn dass die Finanzmärkte jetzt bereits wieder zur Tagesordnung übergehen und sich die Volatilität nachhaltig beruhigt, darf eher bezweifelt werden“, sagte sie laut CMC Markets. „Die vergangenen Tage haben eindrucksvoll gezeigt, wie anfällig sämtliche Asset-Klassen nach den Diskussionen über eine Blasenbildung bei den US-Technologieaktien, den geopolitischen Chaos-Tagen rund um Grönland, der Fed-Unabhängigkeitsdebatte und nicht zuletzt den erratischen Bewegungen bei den Edelmetallen geworden sind. Bei vielen Anlegern liegen die Nerven immer noch blank und sie dürften lange brauchen, sich von den jüngsten Schocks zu erholen.“
Mit Blick auf die kommenden Tage verwies Romar auf eine Reihe möglicher Belastungsfaktoren. „Jeder noch so kleine Impuls könnte in den kommenden Tagen wieder für plötzlich aufkommende Nervosität sorgen. Und dabei gibt es in dieser Woche nicht nur einige kleine potenzielle Impulsgeber. Mit dem, wenn auch bislang nur kleinen, Shutdown in den USA, der weiter schwelenden Iran-Krise und nicht zuletzt den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag existieren auch einige große Unwägbarkeiten, die die Märkte bei entsprechendem Nachrichtenfluss noch einmal richtig durchschütteln könnten. Gleichzeitig bleibt die Bereitschaft der Anleger zu Gewinnmitnahmen bei Aktienindizes immer noch unweit ihrer Rekordstände hoch“, sagte Romar nach Angaben von CMC Markets.

Währungen, Gold und Öl unter Druck

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1807 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8470 Euro zu haben.
Deutlich stärker unter Druck stand der Goldpreis. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.688 US-Dollar gezahlt, ein Minus von 4,3 Prozent. Das entspricht einem Preis von 127,65 Euro pro Gramm.
Auch der Ölpreis sank stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 66,06 US-Dollar, das waren 326 Cent oder 4,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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