Ariel Reichman erweitert die Ausstellung „Keiner soll frieren!“ im Felix-Nussbaum-Haus um eine vermittelnde Ebene, die den individuellen und kollektiven Umgang mit Gefühlen von Unsicherheit, Angst und Ohnmacht in den Mittelpunkt stellt. Am 28. Februar und 1. März 2026 lädt eine dreiteilige Workshop- und Veranstaltungsreihe dazu ein, sich gemeinsam mit dem Künstler und Expertinnen unterschiedlicher Disziplinen der Frage zu nähern, was in der Gegenwart ein Gefühl von Sicherheit vermitteln kann.
Workshop mit Körperübungen zur Entspannung
Unter dem Titel „What does safety feel like? | Wie fühlt sich Sicherheit an?“ leitet die Tänzerin Shay Kukui am 28. Februar 2026 um 13:00 Uhr gemeinsam mit Ariel Reichman einen englischsprachigen Workshop mit Körperübungen zur Entspannung. Im Fokus steht die Frage, ob es im Museum einen kollektiven Moment innerer Ruhe im Angesicht der aktuellen politischen und sozialen Welt geben kann.
Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache
Am selben Tag um 15:00 Uhr widmen sich die Musikerin Shabnam Parvaresh und Ariel Reichman in dem Workshop „What does safety sound like? | Wie klingt Sicherheit?“ der Erforschung subjektiver und kollektiver Klänge des Sich-sicher-Fühlens. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und lädt dazu ein, Sicherheit als akustische und emotionale Erfahrung wahrzunehmen.
Vortrag zum Umgang mit Gefühlen und Unsicherheit
Den Abschluss bildet am 1. März 2026 um 14:00 Uhr ein Vortrag mit anschließendem Gespräch unter dem Titel „How to handle the feeling of unsafety? | Wie mit Gefühlen der Unsicherheit umgehen?“. Ariel Reichman lädt hierzu die Psychoanalytikerin Dr. Galit Atlas ein, die per Videokonferenz über das komplexe Konzept von Sicherheit spricht. Ausgehend von der Annahme, dass Sicherheit ein tief verankertes menschliches Bedürfnis ist, das in der heutigen Zeit kaum noch befriedigt werden kann, eröffnet der Vortrag einen Raum für gemeinsame Reflexion. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln statt.
Um Anmeldung über die Website des Museumsquartiers bis zum 25. Februar wird gebeten. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Weitere Informationen sind auf der Website des Museumsquartiers verfügbar.
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