
Während in vielen Regionen Deutschlands am Montag (2. Februar) ganztägig die Busse, Straßen- und U-Bahnen wegen eines Warnstreiks stillstehen, bleibt Osnabrück davon erst einmal verschont. Zwar hat die Gewerkschaft Verdi bundesweit zu Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen, in Niedersachsen gilt jedoch für die rund 5.000 Beschäftigten weiterhin die Friedenspflicht. Der Busverkehr in Osnabrück läuft daher planmäßig.
Warnstreiks in anderen Bundesländern
Betroffen sind vor allem kommunale Verkehrsbetriebe außerhalb Niedersachsens, insbesondere im Norden und in weiteren Teilen der Republik. Dort beginnen die Streiks meist in den frühen Morgenstunden und dauern ganztägig an. Fahrgäste müssen sich vielerorts auf massive Einschränkungen bis hin zum kompletten Ausfall des Nahverkehrs einstellen.
Druck auf Tarifverhandlungen
Mit den Warnstreiks will Verdi den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Nahverkehr. Gefordert werden unter anderem kürzere Schichtzeiten, mehr Entlastung sowie eine bessere Planbarkeit der Dienste.
Die Gewerkschaft verweist auf eine hohe Belastung für Fahrerinnen und Fahrer, die unter Personalmangel, unregelmäßigen Arbeitszeiten und wachsender Verantwortung leiden. Verbesserungen seien notwendig, um den Beruf langfristig attraktiver zu machen und den öffentlichen Nahverkehr zu stabilisieren.
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