Auf ihrer Aufstellungsversammlung am 17. Januar 2026 hat die Osnabrücker SPD die personellen Weichen für die Kommunalwahl 2026 gestellt. Nachdem bereits im November 2025 mit Robert Alferink der SPD-Oberbürgermeisterkandidat aufgestellt wurde, bestimmten die Delegierten der Aufstellungsversammlung nun die insgesamt 80 Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl.
Alferink zur Kommunalwahl
„Mit der Verabschiedung der Kommunalwahllisten sendet die Partei ein klares Signal. Die SPD geht geschlossen, engagiert und mit einem starken Team in den Wahlkampf. Für ein besseres, stärkeres Osnabrück und vor allem für ein Osnabrück, das im Alltag wieder spürbar funktioniert“, machte der Parteivorsitzende Robert Alferink in seiner Eröffnungsrede deutlich. „Wir wollen, dass unsere Stadt nach dieser Kommunalwahl offener, toleranter und stärker dasteht als zuvor. Das ist unser Anspruch und dafür braucht es ein Team, das zusammenarbeitet, anpackt und Verantwortung übernimmt.“ Mit der Aufstellung der Kommunalwahllisten sei genau dieses Team nun bereit. Ein Kommunalwahlteam, das Osnabrück gestalten will, sowohl im Rat und in den Ausschüssen, aber vor allem in den Stadtteilen und den Quartieren. In seiner Rede stellte Alferink klar, worum es der SPD im kommenden Wahlkampf geht: „Viele erleben im Alltag, dass das Leben immer teurer wird, dass Dinge zu lange dauern, zu kompliziert sind oder schlicht nicht vorankommen. Wir wollen eine Stadt, in der Entscheidungen getroffen werden, die nachvollziehbar und verlässlich sind.“
Zentrales Thema: Bezahlbarer Wohnraum
Ein zentrales Thema des Parteitags war die Frage nach bezahlbarem Wohnraum. Alferink betonte, dass Osnabrück hier vor einer der entscheidenden Herausforderungen der kommenden Jahre stehe. Die Bedarfszahlen seien eindeutig: Bis 2040 werden in Osnabrück 8.000 neue Wohnungen gebraucht. Hierzu müsse die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WiO beitragen. „Mein Ziel ist, dass die WiO nach den geplanten 1.000 Wohnungen bis zum Jahr 2030 weitere rund 2.000 bis 2.500 zusätzliche Wohnungen in der Zeitspanne 2030 bis 2040 errichtet.
Mit der CDU-Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt ist das nicht machbar. Da ist sie vollkommen von den Lebensrealitäten der Menschen entfernt. Auf dem freien Markt sehen wir mittlerweile Neubaukaltmieten von 18 Euro pro Quadratmeter. Das ist für viele Familien, Alleinerziehende, Beschäftigte mit mittleren Einkommen und erst recht für Auszubildende oder Studierende schlicht nicht bezahlbar“, so Alferink. „Hier haben alle Bürgerinnen und Bürger am 13. September 2026 eine echte Richtungsentscheidung!“
Wer die Spitzenkandidaten und -kandidatinnen sind
Als Spitzenkandidaten und -kandidatinnen in den Wahlbereichen schickt die SPD ins Rennen:
- Wahlbereich 1 (Gartlage, Innenstadt, Schinkel):
Robert Alferink (Platz 1) und Heidrun Achler (Platz 2) - Wahlbereich 2 (Darum, Gretesch, Lüstringen, Schinkel-Ost, Widukindland):
Frank Henning (Platz 1) und Jutta Schäfferling (Platz 2) - Wahlbereich 3 (Fledder, Schölerberg, Voxtrup):
Kerstin Lampert-Hodgson (Platz 1) und Hendrik Döring (Platz 2) - Wahlbereich 4 (Innenstadt, Kalkhügel, Nahne, Sutthausen):
Timo Spreen (Platz 1) und Corinna Eden (Platz 2) - Wahlbereich 5 (Hellern, Wüste):
Susanne Hambürger dos Reis (Platz 1) und André Klekamp (Platz 2) - Wahlbereich 6 (Innenstadt, Westerberg, Weststadt):
Elena Moormann (Platz 1) und Joël Landrath (Platz 2) - Wahlbereich 7 (Atter, Eversburg, Hafen):
Heiko Panzer (Platz 1) und Nicole Mersch (Platz 2) - Wahlbereich 8 (Dodesheide, Haste, Pye, Sonnenhügel):
Volker Witte (Platz 1) und Hale Ünlü-Lachnitt (Platz 2)
Über das Kommunalwahlprogramm der Osnabrücker SPD entscheidet die Partei auf einem Parteitag am 14. März 2026.
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