Die Stadt Melle muss, wie andere Kommunen im Land Niedersachsen auch, mit Lieferengpässen beim Streusalz umgehen, da ihre Vertragspartner wegen der langanhaltenden winterlichen Wetterlage aktuell die benötigte und abgerufene Streusalzmenge nicht zeitnah zur Verfügung stellen können. Allerdings zeichnet sich bereits eine Lösung ab.
Lösung für Lieferengpässe beim Streusalz
„Durch intensive Gespräche und Verhandlungen ist es uns gelungen, weitere Streusalzlieferungen bei anderen Anbietern zu generieren“, berichtete Bürgermeisterin Jutta Dettmann.
Zwei Lieferungen mit einer Menge von insgesamt 50 Tonnen seien bereits am Freitag (30. Januar) eingetroffen – und spätestens zu Beginn der neuen Woche würden weitere 50 Tonnen erwartet. Somit stünden Salzvorräte für den weiteren, allerdings weiterhin eingeschränkten Winterdienst zur Verfügung. Neben den zuvor genannten 100 Tonnen seien seitens der Stadt zusätzlich 125 Tonnen Streusalz bestellt worden, um die Vorräte auf dem Gelände des Baubetriebsdienstes in Melle-Mitte weiter aufzustocken. Ein genauer Liefertermin hierfür stehe aber noch nicht fest.
Bürgermeisterin dankt für Engagement
Jutta Dettmann sprach in diesem Zusammenhang den Mitarbeitenden des Baubetriebsdienstes, den Teams der Bürgerbüros, den Gemeindearbeitenden und den Mitarbeitenden der beauftragten Lohnunternehmen und denjenigen, die die neuen Salzlieferungen akquirierten, ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit aus: „Für ihr unermüdliches Engagement, das in diesem langen und strengen Winter viel Mehrarbeit auch außerhalb der regulären Dienstzeiten gefordert hat, danke ich allen Akteuren. Sie haben einen tollen Job gemacht – auch wenn es in der Flächenstadt Melle nicht möglich war, alle erforderlichen Arbeiten zeitnah durchzuführen. Unter dem Strich war das Ganze eine ganz tolle Teamleistung.“
Dieses Jahr besonders hohe Nachfrage
Inzwischen wurden in diesem Winter rund mehr als 600 Tonnen Streusalz eingesetzt, um Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Zum Vergleich: In den vergangenen Jahren waren es in Melle stadtweit insgesamt 300 bis 400 Tonnen Salz.
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