Osnabrück Zoo Osnabrück erhöht Besucherobergrenze zum Wochenende

Zoo Osnabrück erhöht Besucherobergrenze zum Wochenende

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Den ersten Test an Christi Himmelfahrt hat das neue Reservierungssystem im Zoo Osnabrück überstanden. Von 8 bis 17 Uhr durften stündlich 250 Besucher mit einer Online-Reservierung den Zoo betreten. Ab diesem Wochenende erhöht der Zoo sein Kontingent auf 350 Besucher pro Stunde, sodass insgesamt 3.500 Tierfreunde pro Tag Eintritt finden.

„Wir sind wirklich begeistert, wie gut die kurzfristige Einführung des Buchungstools angenommen wurde und wie gut sie funktioniert hat“, berichtet Philip Freund, Leiter Besucherservice. „Der Großteil der ankommenden Besucher war informiert und hatte das Zeitfenster vorab online reserviert. Wir waren in den stündlichen Zeitfenstern komplett ausgebucht, dennoch verlief im Eingangsbereich als auch im Zoo der Tag ruhig und entspannt.“ Seit dem 21. Mai müssen Besucher vorab über die Internetseite des Zoos einen Zeitraum für den Einlass reservieren.


Hier geht es zum Reservierungsformular auf der Homepage vom Zoo Osnabrück

Neues System – flexibler Umgang

Da das System mit den stündlichen Obergrenzen eine neue Erfahrung für den Zoo und seine Besucher ist, geht der Zoo damit flexibel um. „Wir haben beispielsweise bereits gestern für 14 Uhr das Besuchskontingent um 100 Besucher erweitert, was auch sofort genutzt wurde. Da wir gesehen haben, dass die Obergrenze von 250 Besuchern pro Stunde noch viel Raum im Zoo lässt, möchten wir diese bereits zum Wochenende auf 350 Besucher pro Stunde erweitern“, so Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Damit können dann ab heute 3.500 Besucher pro Tag den Zoo betreten.

Ansturm ist hoch – Verluste auch

Auch im Zoo vermeldeten die Zoomitarbeiter Positives: Einbahnstraßenregelungen wurden beachtet, es gab keine Gruppenbildungen und Abstände wurden eingehalten. „Wir freuen uns sehr, dass der Tag, der ansonsten einer der stärksten im ganzen Jahr ist, so geordnet verlief, schließlich tragen wir auch eine Verantwortung. Allerdings mussten wir dadurch Verluste bei den Einnahmen in Kauf nehmen. Wir haben im Vergleich zum Vorjahr nur 30 Prozent des Umsatzes gemacht“, berichtet Busemann. „Deswegen müssen wir beim Reservierungssystem die Balance zwischen unserer Verantwortung gegenüber Besuchern sowie Mitarbeitern und finanziellen Aspekten finden. Nach dem ruhigen Start können wir guten Gewissens sagen, dass 100 Besucher pro Stunde mehr machbar sind.“ Mittelfristig wünscht Busemann sich, dass keine Reservierung mehr notwendig ist. Da müsse man aber noch etwas abwarten, wie sich die Besucherzahlen insgesamt entwickeln. „Nach den vielen Einschränkungen in den vergangenen Wochen, wollen die Menschen gerne nach draußen und der Ansturm auf den Zoo ist besonders hoch. Das legt sich sicherlich mit der Zeit. Und grundsätzlich ist unser Gelände mit 23,5 Hektar ja sehr groß – da verteilen sich die Besucher gut“, meint Busemann.

Reservierung ist verpflichtend

Wer den Zoo aktuell besuchen möchte, muss vorab kostenlos ein Zeitfenster für den Einlass auf der Homepage des Zoos reservieren. Weitere Informationen zur Vorbereitung des Zoobesuchs und dem Verhalten im Zoo während der Corona-Zeit sowie zu verschiedenen Spendenaktionen sind ebenfalls auf der Homepage zu finden.

PM
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