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Exhibitionist präsentierte sich in NordWestBahn

Afrikaner zeigte sein "Elfenbein" und bespuckte Polizisten.

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Die Bundespolizei sucht Zeugen und Opfer eines Exhibitionisten von der Elfenbeinküste, der auf der Bahnfahrt von Osnabrück nach Oldenburg nicht an sich halten konnte.

Dienstagnachmittag wurde eine 48-Jährige das Opfer eines mutmaßlichen Exhibitionisten.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Bundespolizei gegen 17:15 Uhr während einer Zugfahrt von Osnabrück nach Oldenburg.

Täter stand offenbar unter Alkoholeinfluss

Der offensichtlich alkoholisierte Sextäter war in Osnabrück mit freiem Oberkörper in den Zug gestiegen. Während der Fahrt ließ der Mann dann vor der Geschädigten seine Hose herunter und zeigte sein Geschlechtsteil.

Opfer bedurfte medizinischer Behandlung

Die Geschädigte war derart aufgewühlt und geschockt, dass sie nach ihrer Ankunft im Hauptbahnhof Oldenburg medizinisch versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Oldenburger Krankenhaus gebracht werden musste.

Täter bespuckte Polizisten bei der Festnahme

Der Mann von der Elfenbeinküste hatte den Zug in Großenkneten verlassen. Die unverzüglich informierte Landespolizei konnte den alkoholisierten Mann noch am Bahnhof antreffen und seine Personalien aufnehmen. Dabei manipulierte die Person auch vor den eingesetzten Beamten an seinem Geschlechtsteil herum und versuchte diese anzuspucken und zu treten.

Der 36-jährige Tatverdächtige trug, bevor er sich entkleidete, eine blaue Jeans, ein blaukariertes Hemd und Turnschuhe.

Polizei sucht weitere Geschädigte

Die Ermittlungen in dem Fall werden bei der Bundespolizei in Oldenburg geführt. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich dort unter der Telefonnummer 0441 – 218380 oder bei jeder anderen Dienststelle der Polizei zu melden.

Grundsätzlich rät die Bundespolizei, in jedem Fall von unsittlicher Aufdringlichkeit die Polizei zu verständigen. Sexualstraftäter handeln oft wiederholt und könnten auch künftig andere Frauen belästigen. Merken Sie sich möglichst viele Details zu der Person und informieren Sie oder anwesende Zeugen umgehend die Polizei.

Symbolbild: Bundespolizei



Christian Schmidt
Christian Schmidt
Christian Schmidt sammelte seine ersten journalistischen Erfahrungen an der Leine, bevor es ihn an die Hase verschlug. Auf den Weg von Hannover nach Osnabrück brachte ihn sein Studium an der Universität Osnabrück, das ihm (zum Glück) genügend Zeit lässt, den Journalismus als "Talentberuf" zu erlernen. Neben der Hasepost, gehören einige Fachzeitschriften aus dem Bereich Bau und Architektur zu den regelmässigen Abnehmern seiner Artikel. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/20280-370.
 

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