HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Theater Osnabrück zeigt Ritterepos mit Herz, Schwert und...
Unbekannte sperren Hausbewohner in Quakenbrück ein und fliehen...
Fragezeichen an Ortsschildern: Aktivisten stellen Osnabrücks Rolle als...
Naturerfahrungsraum Ziegenbrink in Osnabrück eröffnet
Diese zwei Vereine in der Region Osnabrück erzeugen...
Sneaker-Riese zieht sich zurück: Foot Locker schließt Filiale...
Raserei in der Osnabrücker Innenstadt: Polizei ermittelt wegen...
Vermarktung für 20 Doppelhausgrundstücke im Baugebiet Eversheide beginnt...
Schweres Wochenende für Osnabrücker Polizei: Tödlicher A30-Unfall, Unfallflucht...
Gute Nachricht des Tages: 107.500 Euro für Vereine,...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltWüst fordert Staatsreform: Mehr Zentralisierung und Standards
Deutschland & die Welt

Wüst fordert Staatsreform: Mehr Zentralisierung und Standards

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
Hendrik Wüst (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
24

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) fordert eine grundlegende Staatsreform zur Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen Bund und Ländern in Deutschland. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ betont er die Notwendigkeit von Standardisierung und Zentralisierung insbesondere im Bereich der Digitalisierung und Bildung. Wüst plädiert für die Einführung des Mehrheitsprinzips im Bundesrat, um effizientere Entscheidungen zu ermöglichen.

Wüst fordert Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip

Hendrik Wüst (CDU) sieht grundlegenden Reformbedarf in der deutschen föderalen Struktur. „Wer zum Beispiel Digitalisierung effizient nutzen will, braucht Standardisierung und Zentralisierung“, sagte der CDU-Politiker der „Welt am Sonntag“. Es könne nicht sein, dass beim Setzen bundesweiter Standards ein einziges Bundesland alles blockieren könne. „Selbst dann nicht, wenn es so groß ist wie mein eigenes.“

Er betonte seine Bereitschaft, neue Entscheidungswege im Bundesrat zu ermöglichen: „Ich bin deshalb ausdrücklich dazu bereit, dass bestimmte Standards mit einer Mehrheit im Bundesrat gesetzt werden. Dann muss jeder akzeptieren, dass er auch einmal überstimmt wird. Und das wäre auch ein völlig neues Verfahren. Aber nur so werden wir schneller. Es muss Schluss sein mit föderalen Eitelkeiten. Wir müssen effizienter werden – zum Wohle der Menschen“, sagte Wüst gegenüber der „Welt am Sonntag“.

Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung

Als konkretes Beispiel für den Reformbedarf nannte Hendrik Wüst die Vielzahl unterschiedlicher Software-Lösungen in deutschen Behörden. „Wenn in 16 Bundesländern und in den Kommunen überall unterschiedlich gearbeitet wird, ist das nicht nur teuer, sondern auch ineffizient und nicht bürgerfreundlich. Keine dezentral organisierte Firma würde sich so etwas lange leisten können. Diese Vielfalt bringt keine Vorteile, sondern erschwert die Arbeit. Es geht um das Zusammenspiel vieler Faktoren: Neben den Software-Lösungen geht es auch um die Verwaltungsprozesse“, so Wüst in der „Welt am Sonntag“.

Mehr Einheitlichkeit in der Bildungspolitik

Auch im Bildungsbereich sieht Hendrik Wüst Handlungsbedarf. „Wir haben mit Maßnahmen wie dem Zentralabitur schon gemeinsame Standards eingeführt. Wir müssen prüfen, wo weitere Vereinheitlichungen sinnvoll sind“, erklärte der Ministerpräsident in der „Welt am Sonntag“. Zugleich machte er deutlich: „Das soll nicht heißen, dass die Bundesregierung vorgeben sollte, wie der Lehrplan im Münsterland auszusehen hat. Aber wir müssen auch schauen, wie viel Unterschiedlichkeit gerechtfertigt ist.“

Mit Blick auf Familien, die mit schulpflichtigen Kindern in ein anderes Bundesland umziehen, sagte Hendrik Wüst, der Bildungsföderalismus dürfe dabei kein Hindernis sein. „Und deshalb kann es auch bei diesem Thema sinnvoll sein, dass für bestimmte Regelungen nicht das Einstimmigkeitsprinzip unter den Ländern gilt, sondern das Mehrheitsprinzip. Die beste Lösung für die Kinder ist entscheidend“, sagte Wüst der „Welt am Sonntag“.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Wüst fordert schnelle, unbürokratische Auszahlung von Infrastruktur-Milliarden
nächster Artikel
Bayern siegt gegen Boca und steht im Achtelfinale

das könnte Sie auch interessieren

Güterumschlag deutscher Seehäfen 2025 deutlich gestiegen

10. März 2026

E‑Bikes boomen: Deutsche Haushalte setzen stärker auf Elektrofahrräder

10. März 2026

Deutschlands Handelsüberschuss steigt trotz sinkender Exporte und Importe

10. März 2026

Volkswagen-Gewinn bricht ein – Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch

10. März 2026

Ifo-Index: Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel sinkt deutlich

10. März 2026

Trump stellt baldiges Kriegsende in Nahost in Aussicht

10. März 2026

Ex-Minister Wissing distanziert sich klar vom FDP-Kurs

10. März 2026

Union drängt auf strenges Anti-Vetternwirtschafts-Gesetz im Bundestag

10. März 2026

CDU setzt nach Wahlniederlage auf schnelle Steuersenkungen

10. März 2026

Deutschland organisiert neues Patriot-Raketenpaket für die Ukraine

10. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Güterumschlag deutscher Seehäfen 2025 deutlich gestiegen

    10. März 2026
  • E‑Bikes boomen: Deutsche Haushalte setzen stärker auf Elektrofahrräder

    10. März 2026
  • Theater Osnabrück zeigt Ritterepos mit Herz, Schwert und Dudelsack

    10. März 2026
  • Deutschlands Handelsüberschuss steigt trotz sinkender Exporte und Importe

    10. März 2026
  • Volkswagen-Gewinn bricht ein – Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch

    10. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3