Osnabrück Wohnzimmer statt Lagerhalle: “One World Sessions” erobern das Netz

Wohnzimmer statt Lagerhalle: “One World Sessions” erobern das Netz

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Aufgrund der aktuellen Corona-Krise finden die „One World Sessions“ ab jetzt online statt. Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge möchte damit Musikern die Chance geben, trotz der Corona-Pandemie gemeinsam zu musizieren und Menschen zusammenzubringen.

Vor Ausbruch der Corona-Pandemie lockten die „One World Sessions“ jeden ersten Mittwoch im Monat zahlreiche Musikerinnen, Musiker und Musikbegeisterte in den Spitzboden der Lagerhalle Osnabrück. In Zeiten von Corona muss die Musik andere Wege finden, um Menschen zusammenzubringen. Wie das geht, zeigt Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge: Jeden Mittwochabend um 20 Uhr treffen sich, jeweils für eine Stunde, Musiker, Musikbegeisterte und Neugierige online bei YouTube, um gemeinsam Musik zu machen und zu hören.

Niemand muss auf Kultur verzichten

„Im digitalen Zeitalter muss niemand auf Kultur verzichten. Das Schöne an Musik ist, dass sie Distanzen abbaut und uns einander näherbringt, obwohl wir alle zu Hause an unseren PCs sitzen“, sagt Lara Benteler, Ehrenamtskoordinatorin von Exil, die das Projekt betreut. Wer mitmachen möchte, könne sich mit Videobeiträgen beteiligen und dadurch den Abend mitgestalten. Ob die Kamera im Wohnzimmer mitläuft oder ein eigenes Video produziert wird – alles ist möglich. Teils seien schon sehr kreative und witzige Beiträge eingegangen – zum Beispiel der Song „Coronatree“ von Ernesto & Friends.

Gemeinsam über das Internet musizieren

„Lasst uns unsere Kreativität mit anderen teilen; lasst uns viral-distanziert Stücke entwickeln und aufnehmen“, ruft auch Jürgen Dietrich, Ideengeber und Moderator der OnlineJamsession weitere Künstler zur Teilnahme auf. Als Musiker und langjähriger One World Session-Mitorganisator verfügt er über zahlreiche Kontakte zu Musikerinnen und Musikern und ist Ansprechperson für alle, die sich musikalisch beteiligen möchten. „Auch über Zusendungen von Gedichtrezitationen oder anderen selbstgeschriebenen Texten freuen wir uns sehr“, ergänzt Daniela Boltres, Sprachkoordinatorin bei Exil. Wer Lust hat, etwas einzuschicken kann sich bei Jürgen Dietrich via Facebook oder per E-Mail bei Daniela Boltres: daniela.boltres@exilverein.de melden.



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