Deutschland & die WeltWillkommen Krypto! Deutschland öffnet sich digitalen Währungen

Willkommen Krypto! Deutschland öffnet sich digitalen Währungen

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International haben Kryptowährungen ihren Siegeszug angetreten. Bis zum Ziel, als legitime Währung angesehen zu werden, ist es noch ein weiter Weg.  Deutschland zeigte sich lange Zeit zurückhaltend, was den Umgang mit der Krypto-Welt betraf. Der Blick auf das bisherige Jahr 2022 signalisiert jedoch eine positive Wandlung.

Eine beachtliche Entwicklung

Der digitale Fortschritt in Deutschland lässt sich nicht zwangsläufig als Paradebeispiel beschreiben. Kontaktloses Bezahlen ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern relativ spät eingeführt worden. Große Namen wie ApplePay oder GooglePay warten im Einzelhandel nach wie vor auf ihren weit verbreiteten Einsatz. Der Deutsche liebt sein Bargeld: haptisch, sicher und echt.

Dass sich die nächste Generation der Kryptowährung auf diesem Gebiet nur bedingt behaupten kann, ist also kaum verwunderlich. Die gefühlte Wahrheit unterscheidet sich im Jahr 2022 jedoch von der Realität. In einem globalen Ranking aller Länder rangierte Deutschland auf Platz 1 der größten Kryptoländer. Ein Land, in dem das Internet 2013 von seiner Kanzlerin noch als ‚Neuland‘ bezeichnet wurde, führt die Liste der kryptobegeisterten Nationen an? Was war geschehen?

Verhilft die Sparkasse zum Push?

Der Handel mit Kryptowährungen boomt und wird als Wertanlage für viele Trader immer wichtiger. Auf zahlreichen Plattformen können Händler und Verkäufer ihre Coins zum besten Kurs tauschen oder in andere Währungen umwandeln. Dabei sind Bitcoins oder Ethereum nicht die einzigen Währungen, die im Umlauf sind. Wer zum Beispiel Miota kaufen möchte, findet bei Libertex, eToro oder capital.com die passenden Handelsmöglichkeiten. Seit 2015 sorgt das IoT-Projekt für Aufsehen, da es auf einem azyklischen Graph basiert statt auf der sonst bekannten Blockchain. Auch Bitcoin-Rivale Litecoin drängt immer weiter in den Vordergrund. Grund ist die leichtere Transaktionsbestätigung innerhalb von P2P-Netzwerken, die für den täglichen Einsatz im Einzelhandel oder Online-Zahlungen praktikabler erscheint.

Die aufkommenden Alternativen und der wachsende Handel erfordern ein Agieren seitens der Politik und Wirtschaft. Sparkassen und Volksbanken haben sich dieser Herausforderung gestellt und bieten seit Anfang 2022 teilweise Optionen zum Kryptohandel und Anlegen der Coins an. Ein wichtiger Schritt, der aus zwei Gründen erfolgte: Einerseits ist das Geschäft mit den digitalen Coins zu lukrativ, um es unbeobachtet zu lassen. Andererseits müssen die traditionellen Finanzinstitute einen attraktiven Weg finden, die jüngeren Zielgruppen anzusprechen. Die Digitalisierung setzt ein Umdenken in den klassischen Filialen voraus und forderte zum Beispiel beim Mitbewerber Commerzbank heftige Konsequenzen: Mehr als 340 Filialen wurden 2021 geschlossen. Weitere sollen folgen.

Die USA ziehen nach

Mit ihren Zukunftsplänen beeinflussten die Finanzinstitute den hiesigen Kryptohandel immens. Die Vereinigung aus Fortschritt und Tradition schien vielen Anlegern ein sicheres Gefühl zu geben, wodurch der Zuspruch und die Akzeptanz der Kunden für Kryptowährungen stieg. Scheinbar braucht es einen Anstoß durch offizielle oder regierungsnahe Quellen, um den Verbrauchern das Thema näherzubringen.

Anders wäre es kaum zu erklären, warum die USA im zweiten Quartal des laufenden Jahres im Ranking zusammen mit Deutschland auf Platz 1 steht. Das weltweit agierende Unternehmen Fidelity kündigte jüngst an, dass sie ihre Pensionsfonds um Bitcoins erweitern. In Anbetracht der Millionen an Angestelltenfonds, die das Unternehmen verwaltet, ist die Ankündigung ein wichtiger und enormer Schritt. Die Stärke als Wertanlage wird somit unterstrichen und kann mehr Vertrauen generieren. Hinzu kommt, dass amerikanische Supermärkte wie beispielsweise Walmart in den vergangenen Monaten mit ihren Krypto-Automaten wachsende Erfolge verzeichnen.

Kryptowährung als abstraktes Modell?

Der einsetzende Wandel ist in vollem Gange und lässt die Alltagstauglichkeit immer mehr in den Vordergrund rücken. Für Laien wird der Umgang mit Bitcoins und Co. verständlicher, was die Zielgruppen erweitert. Scheinbar ist der grundlegende Gedanke, eine unabhängige Währung zu etablieren, nur bedingt möglich, denn es braucht eine offizielle Seite, die die Vertrauenswürdigkeit von Kryptowährungen stärkt. Nur auf diese Weise können Coins schneller und effektiver in den Alltag integriert werden.


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Redaktion Hasepost
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