Aktuell Wie gefährlich ist der Neumarkt? Schon wieder ein Unfall!

Wie gefährlich ist der Neumarkt? Schon wieder ein Unfall!

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Provoziert die offensichtlich nur halbherzige Öffnung des Neumarkts neue Staus und sogar Verkehrsunfälle?
Wie aus gestern von HASEPOST veröffentlichten Antworten der Verwaltung auf Fragen zur aktuellen Situation am Neumarkt hervorgeht, müssen sich Busse und  PKW – mit Verweis auf zukünftige aber nicht näher terminierte Baustellen – jetzt jeweils eine Richtungsspur teilen.
Der für den Neumarkt gültige und von allen großen Fraktionen im Rat beschlossene Bebauungsplan sieht jedoch getrennte Bus- und PKW-Spuren vor.
Auch zahlreiche Leser der HASEPOST kritisieren, zum Beispiel in den Facebook-Kommentaren, dass die Ampelschaltungen nicht aufeinander abgestimmt sind.

Zweiter Unfall innerhalb einer Woche

Nach einem wohl durch Raserei verursachten Unfall am Wochenende, meldet die Polizei heute einen erneuten Unfall auf dem zentralen Platz.
Der seniore Fahrer (77) eines VW befuhr am Montagnachmittag, kurz vor 16 Uhr, den Neumarkt in Richtung Kollegienwall. In Höhe der Einmündung Johannisstraße musste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten. Zudem setzte er sein Auto ein Stück zurück, um einem entgegenkommenden Linienbus das Abbiegen in die Johannisstraße zu ermöglichen.

Ampel Neumarkt
So wie hier am Dienstag, kann man am Neumarkt regelmässig beobachten, wie Busse und PKW die scheinbar wahllos schaltende Fußgängerampel ignorieren.

Nach Angaben der Polizei war zur gleichen Zeit ein 35-jähriger Autofahrer in Richtung Martinistraße unterwegs und wollte nach links in die Johannisstraße abbiegen. Dabei fuhr er mit seinem Seat hinter dem VW entlang und die Fahrzeuge stießen zusammen. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf etwa 6000 Euro geschätzt.

Über den weiteren Unfallhergang machten die Beteiligten unterschiedliche Angaben. Daher bittet die Polizei Zeugen, insbesondere den Busfahrer, sich unter der Rufnummer 0541/327-2315 zu melden.

 

 



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Christian Schmidt
Christian Schmidt sammelte seine ersten journalistischen Erfahrungen an der Leine, bevor es ihn an die Hase verschlug. Auf den Weg von Hannover nach Osnabrück brachte ihn sein Studium an der Universität Osnabrück, das ihm (zum Glück) genügend Zeit lässt, den Journalismus als "Talentberuf" zu erlernen. Neben der Hasepost, gehören einige Fachzeitschriften aus dem Bereich Bau und Architektur zu den regelmässigen Abnehmern seiner Artikel. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/20280-370.

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