Es hätte für das Team rund um Restaurantleiter Tom Tenk so einfach sein können, wenn sie die Neueröffnung vom „the Bulldog“ an der Pagenstecherstraße einfach auf den 1. Juli festgelegt hätten. Doch es soll noch der Juni werden und am letzten Juni-Wochenende wird geübt bis alle Handgriffe sitzen. 

Wir konnten an einem Testlauf teilnehmen und hatten Gelegenheit auch ein wenig hinter die Kulissen zu schauen.

the Bulldog Osnabrück, Pagenstecherstraße
Fleisch. Kreisch! 180 Gramm Rindfleisch zwischen zwei Brötchenhälften: Alles Made in Osnabrück!

Lokale Lieferanten und Frische sind Teil des Konzepts

Ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal, das auch auf der Karte groß herausgestellt wird, ist die Verbundenheit zu lokalen Lieferanten und vor allem das Bekenntnis zur Frische aller Zutaten.
So kommt es – und da sind wir bereits hinter den Kulissen – dass es keinen Tiefkühlzelle im Gebäude gibt. Selbstverständlich werden alle Zutaten ordentlich gekühlt, aber halt nicht eingefroren. Das trifft ganz besonders auf die wichtigste Zutat für die Burger zu: das Beef!

Fleisch und Wurst von Mandel – Brötchen von Coors

Das frische Rindfleisch, das zu Portionen a 180 Gramm zwischen den Brötchenhälften landet, wird von der Osnabrücker Fleischerei Mandel angeliefert und erst vor Ort durch den Fleischwolf geschickt. Die Brötchen, die richtigerweise „Buns“ oder „Brioche“ heißen, haben ebenfalls weder eine Tiefkühlung gesehen noch einen weiten Weg hinter sich.
Für diese wichtige Zutat zeichnet die hiesige Bäckerei Coors zuständig, wie auch für die Hotdog-Brötchen, zu denen sich die ebenfalls von Mandel gelieferten gesellen.
Bleibt die wichtigste Beilage: die Pommes Frites. Hier ist es zwar nicht möglich sich auf einen Bauern oder womöglich sogar ein Feld zu konzentrieren, doch der umtriebige Tom Tenk versichert auch hier auf lokale Herkunft zu setzen. Die Erdäpfel werden selbstverständlich auch erst vor Ort in Streifenform geschnitten.

the Bulldog Osnabrück, Pagenstecherstraße
Charmanter Service am Platz im „the Bulldog“.

Qualität zum fairen Preis

Die acht Burger- und fünf Hotdog-Variationen auf der Speisekarte, darunter eine vegetarische Variante, liegen preislich alle unter 10 Euro. Los geht es bei einem klassischen Hamburger mit 7,40 Euro, einen „Cornddog“ erhält der hungrige Gast bereits für 4,90 Euro. Als Zuwahl empfehlen sich Fritten, auf Wunsch auch mit Knoblauch verfeinert oder mit Chili-Cheese-Cream und Jalapenos gepimpt.
Da das Rindfleisch nicht binnen kürzester Zeit vom Aggregatzustand „tiefgefroren“ zu Röstaromen befördert werden muss, ist die Variante „Medium“ der Standard, den Chef Marius Richter in der offenen Küche zubereitet – wer es mehr „durch“ will, sollte dies bei der Bestellung anmelden.

Neben der Standardkarte sollen nach der Anfangsphase auch regelmäßig Aktionsburger neue Akzente setzen; eine Mittagskarte soll ebenfalls bald nachgereicht werden.

Die Öffnungszeiten beginnen täglich um 12 Uhr, geschlossen wird erst wieder um 23 Uhr – Freitag- und Samstagnacht erst um 1 Uhr.

Adresse: Pagenstecherstraße 48, 49090 Osnabrück. Rund 40 Plätze im Lokal, bei gutem Wetter 25 Plätze zusätzlich auf der Terrasse.

Die beiden wichtigsten Fragen zum Schluss:

„Wann geht es los“, wollten wir von den Betreibern Waldemar Schmidt und Christian Hampe wissen: Bis Dienstag (27. Juni) soll alles soweit sein, dass das „The Bulldog“ für alle hungrigen Osnabrücker geöffnet hat.
Und „warum eigentlich ‚the Bulldog'“? Darauf hat Restaurantleiter Tom Tenk eine überzeugende Antwort: „the Bull“ steht für das 100% Beef der Burger und das „dog“ für das zweite Standbein, die Hotdogs.

Thomas Jankowski, hier links neben Restaurantleiter Tom Tenk, lieferte die Bilder für das Innenraum-Design.

 

[mappress mapid=“582″]

[edsanimate_start entry_animation_type= „bounceIn“ entry_delay= „4.5“ entry_duration= „1.5“ entry_timing= „linear“ exit_animation_type= „“ exit_delay= „“ exit_duration= „“ exit_timing= „“ animation_repeat= „1“ keep= „yes“ animate_on= „load“ scroll_offset= „“ custom_css_class= „“]weiter auf der Startseite[edsanimate_end]

Titel: Tom Tenk (links), Marius Richter (rechts) und ein Mitarbeiter in ihrer Mitte