Deutschland & die Welt Wie aus Asche Diamanten hergestellt werden

Wie aus Asche Diamanten hergestellt werden

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Beim Tod einer Person ist die Feuerbestattung immer eine beliebte Option. Anstatt die Asche des Verstorbenen in einer Urne aufzubewahren oder sie im Meer oder anderweitig in der Wildnis auszustreuen, kann man sie in einen echten Diamanten pressen lassen. Zudem kann man mittlerweile aus vielerlei Farben und Formen wählen, sodass man sowohl Ringe und Ohrringe als auch Halsketten bekommen kann.

Aber wie ist es überhaupt möglich, Asche in Diamanten zu verwandeln, fragen Sie sich? Nun, das hat damit zu tun, dass Kohlenstoff der zweithäufigste Stoff in unserem Körper ist. Man nutzt diesen Stoff dahingehend, dass man die Diamanten aus kristallisiertem Kohlenstoff formt.

Eine neue Form der Anerkennung

Was in vergangenen Zeiten also undenkbar war, nämlich die künstliche Erzeugung von Diamanten im Labor, ist heutzutage auf dem Weg in den Mainstream. Immer mehr Leute begeistern sich für die Idee, eine Diamantbestattung durchzuführen und die Asche in Diamanten verwandeln zu lassen, anstatt eine traditionelle Bestattung zu wählen.

Wie man sich aber ohne Probleme vorstellen kann, so ist das Herstellungsverfahren durchaus anspruchsvoll und es bedarf einiger Voraussetzungen, die dafür erfüllt sein müssen. Mehrere verschiedene Produktionsschritte sind vonnöten, um den Diamanten aus Asche letztendlich in seiner Qualität zufriedenstellend herzustellen.

Der Prozess der Einäscherung ist dadurch gekennzeichnet, dass in etwa 3-5 Kilogramm Asche übrig bleiben, aus denen man dann die Diamanten herstellen kann. Bei der Einäscherung können zudem verschiedene Temperaturen angewandt werden. In der Regel gilt, dass die Anwendung einer geringeren Temperatur in einer größeren Menge Asche resultiert. Im Umkehrschluss führt eine heißere Temperatur zu einer geringeren Aschemenge.

Wichtig ist nur, dass die Experten bei der Herstellung genügend Kohlenstoff destillieren, um den Diamanten auch in seiner ganzen Form herstellen zu können. Nachdem der Kohlenstoff destilliert und die chemische Zusammensetzung der Asche verändert wurde, muss die pulverförmige Substanz anschließend raffiniert und gefiltert werden. Das führt dazu, dass eine Substanz mit beinahe 100 % Kohlenstoffgehalt entsteht. Setzt man diese Substanz genügend Druck und Hitze gleichzeitig aus, kann man den Diamanten formen.

Wieso immer mehr Menschen sich für Diamanten aus Asche entscheiden:

  1. Erinnerungsdiamanten sind für die Ewigkeit gemacht und bieten eine sehr hohe Haltbarkeit
  2. Diamanten sind ein schönes und edles Zeichen, um die Gefühle für seine Liebsten auszudrücken
  3. Der geliebte Mensch ist immer zum Greifen nah

Trauern auf eine individuelle Art und Weise

Wir leben in einem Zeitalter, in dem Menschen es mehr und mehr gewohnt sind, ihr Leben zu personalisieren und verschiedene Lebensbereiche auf ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Dies äußert sich in den persönlichen Habseligkeiten, die Menschen sich zulegen wie beispielsweise Klamotten, Smartphones, Autos und Computer.

Mittlerweile ermöglicht die breite Produktauswahl daher, dass Menschen sich immer mehr in ihrer individuellen Persönlichkeit ausdrücken können. Das bietet natürlich den Vorteil, dass man sich selbst immer mehr verwirklichen kann und sich der Welt auf die gewollte Art und Weise präsentieren kann.

Während viele Menschen immer noch eine traditionelle Bestattung wünschen, so entscheiden sich aber immer mehr Leute für einen sehr personalisierten Abschied aus dieser Welt.

Was vor allem einen Vorteil bietet, ist der Kostenunterschied sowie die bei dieser Bestattungsart gebotene Flexibilität. Während eine traditionelle Bestattung generell mit sehr hohen Kosten und viel Aufwand verbunden ist, kann ein Erinnerungsdiamant den ganzen Bestattungsprozess um ein Vielfaches vereinfachen. In einer Zeit, in der durch technologischen Fortschritt vielerlei Prozesse in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen und Lebenssituationen optimiert werden, verwundert es daher nicht, dass nun auch der Bestattungsprozess über Kurz oder Lang auf Innovation trifft.

Welche Bestattungsart letztendliche die richtige ist, muss immer individuell entschieden werden. Solch eine Entscheidung sollte am besten immer gründlich vorher besprochen werden, sowohl mit der Familie als auch mit den engsten Freunden und Bekannten. Das garantiert, dass alle Beteiligten mit der Entscheidung zufrieden sind, diese neuartige Bestattungsart auszuwählen.

 

 

 


Redaktion Hasepost
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