# Wenn der Strom wegbleibt: AfD-Ratsherr Garder verlangt Notfallplan für Osnabrück Datum: 13.01.2026 13:59 Kategorie: Aktuell URL: https://www.hasepost.de/wenn-der-strom-wegbleibt-afd-ratsherr-garder-verlangt-notfallplan-fuer-osnabrueck-675610/ --- Die jüngsten Anschläge auf die Strominfrastruktur in Berlin haben bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt – und werfen auch in Osnabrück bei der AfD Fragen auf. Tagelange Stromausfälle in der Hauptstadt hatten gravierende Folgen für die Bevölkerung. Krankenhäuser mussten evakuiert werden, die Versorgung brach stellenweise zusammen. Vor diesem Hintergrund fordert der Osnabrücker AfD-Ratsherr Alexander Garder Auskunft darüber, wie gut die Stadt auf ein vergleichbares Szenario vorbereitet ist. ## Berlin als Warnsignal – Fragen zur Vorbereitung Osnabrücks In Berlin führten die Ausfälle nicht nur zu Strommangel, sondern zu einer Kettenreaktion mit weitreichenden Konsequenzen. Die alltägliche Versorgung der Bevölkerung war über Tage massiv beeinträchtigt. Diese Ereignisse haben auch den Arbeitskreis der AfD in Osnabrück beschäftigt. Nach Angaben von Alexander Garder wurde dort diskutiert, wie widerstandsfähig die Stadt bei einem längerfristigen Stromausfall wäre. Dabei gehe es insbesondere um den Schutz kritischer Infrastruktur, die Versorgung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie um die Unterstützung besonders schutzbedürftiger Menschen. „Ein längerfristiger Stromausfall ist kein theoretisches Risiko mehr. Er kann durch Sabotage, Extremismus oder technische Defekte auftreten – im konkreten Fall in Berlin mutmaßlich durch die linksextreme Gruppe ‚Vulkan‘ verübt“, heißt es aus dem Arbeitskreis. „Es ist entscheidend, dass die Stadt über belastbare Notfallpläne verfügt, um Menschenleben zu schützen und die Versorgung sicherzustellen.“ ### Forderung an die Stadtverwaltung Vor diesem Hintergrund hat Garder eine Anfrage an die Stadt Osnabrück gestellt. Darin fordert er Auskunft über bestehende Notfall- und Krisenpläne für längerfristige Stromausfälle. Sollte es solche Konzepte noch nicht oder nur unzureichend geben, müsse aus seiner Sicht umgehend nachgebessert werden. Ziel sei es, rechtzeitig Vorsorge zu treffen, um im Ernstfall chaotische Zustände wie in Berlin zu vermeiden. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, dass ihre Stadt für solche Situationen vorbereitet ist“, so Garder abschließend. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück