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Wenig los an der Bremer Brücke: VfL Osnabrück und Hansa Rostock trennen sich 0:0

Der VfL Osnabrück und Hansa Rostock trennen sich am 5. Spieltag der 3. Liga torlos. Beide Mannschaften überzeugten defensiv, offensiv aber blieb die Partie über weite Strecken ereignisarm.

Rostock startete schwungvoll, kam jedoch nicht zu klaren Abschlüssen. Auch der VfL tastete sich lange vorsichtig nach vorn. Erst nach einer halben Stunde sorgten die Gastgeber für Gefahr: Robin Meißner prüfte Philipp Uphoff (28.), kurz darauf schoss David Kammerbauer über die Latte (29.). Kurz vor der Pause verpasste Lars Kehl eine Direktabnahme nach einer Ecke (45.+3).
 Zahlreiche frühe Gelbe Karten unterbrachen den Spielfluss ebenfalls und ließen die erste Hälfte insgesamt zerfahren wirken.

Wenig Tempo nach der Pause

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum. Beide Teams standen defensiv sicher, im Angriff fehlte Präzision. Zusätzlich blieb die Partie durch viele kleine Unterbrechungen gehemmt. Weil Schiedsrichter Nico Fuchs seine kleinliche Linie mit zunehmender Spieldauer verlor, wurde er zum auffälligsten Mann auf dem Feld.

Sportlich war der VfL überlegen, die Offensivbemühungen blieben aber überschaubar: Frederik Christensen setzte einen Schuss über das Tor (69.), Yigit Karademir vergab kurz vor Schluss die beste Gelegenheit, als er einen Abpraller über die Latte schoss (88.). In der Nachspielzeit verfehlte Kehl einen Freistoß knapp (90.+1). Von Rostock war offensiv in der gesamten Halbzeit nichts zu sehen.

Punkteteilung ohne Höhepunkte

Nach fünf Minuten Nachspielzeit blieb es beim 0:0. Beide Mannschaften nahmen je einen Punkt mit – in einem Spiel, das defensiv stabil, offensiv jedoch kaum der Rede wert war. Für mehr Offensivgefahr kann der VfL bereits am Mittwoch in Essen sorgen.


 
Maurice Guss
Maurice Guss
Maurice Guss absolvierte im Herbst 2019 ein Praktikum bei der HASEPOST. Im Anschluss berichtete er zunächst als freier Mitarbeiter über spannende Themen in Osnabrück. Seit 2021 arbeitet er fest im Redaktionsteam und absolviert ein Fernstudium in Medien- und Kommunikationsmanagement. Nicht nur weil er selbst mehrfach in der Woche auf dem Fußballfeld steht, berichtet er besonders gerne über den VfL Osnabrück.
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