Welche Fähigkeiten sollte ich für den Studiengang mitbringen? Was lerne ich im Studium? Was sind die größten Herausforderungen? Und was kann ich nach dem Studium machen? Dies sind nur einige Fragen, die Studieninteressierte beim neuen Studiengangs-Erwartungscheck der Hochschule Osnabrück für sich beantworten können.

Ihre Einschätzungen können sie direkt im Anschluss mit den Aussagen von Studierenden und Lehrenden abgleichen. Die ersten sogenannten Online-Self-Assessments (OSAs) für die Studiengänge „Informatik – Medieninformatik“ und „Öffentliche Verwaltung“ sind nun online auf den Webseiten der Studiengänge unter https://osa.hs-osnabrueck.de/mi und https://osa.hs-osnabrueck.de/oev zu finden.

Gute Möglichkeit zur Orientierung

„Unser Ziel ist es, mit Blick auf die wachsende Heterogenität der Studierenden den Studienerfolg nachhaltig zu erhöhen. Die Online-Self-Assessments bieten Studieninteressierten eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren und die eigenen Erwartungen mit den Anforderungen des Studienangebots abzugleichen“, so Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Osnabrück. Angehende Studienbewerberinnen und -bewerber können so vorab besser herausfinden, ob sie bereits eine realistische Vorstellung vom Inhalt des Studiengangs, dem Studienumfang und den Berufsperspektiven haben. Dazu bekommen sie durch Videostatements von Studierenden und Lehrenden einen authentischen Einblick in den jeweiligen Studiengang und das Studium an der Hochschule. Fast 100 Schülerinnen und Schüler haben die Erwartungschecks getestet

Inhalte verständlich machen

Dr. Marija Stambolieva vom LearningCenter hat die OSAs im Zuge des Projektes „Vielfalt integrieren” federführend umgesetzt. Wichtig war ihr vor allem, die Inhalte studiengangsspezifisch und für die Zielgruppe gut verständlich aufzubereiten. „Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass der Erwartungscheck eine gute Vorstellung der Studiengänge vermittelt”, freut sich die Projektleiterin. Die gründliche Vorarbeit hat sich damit gelohnt, denn nach einer umfassenden Anforderungsanalyse mit vielen Beteiligten an der Hochschule sowie dem nahen Umfeld hatten fast 100 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen an einem Verständlichkeitstest teilgenommen.

Das Projekt „Vielfalt integrieren“ wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Die Maßnahmen richten sich insbesondere an Studieninteressierte sowie an Studienanfängerinnen und Studienanfänger und sollen dementsprechend in der Orientierungs- und Studieneingangsphase in ausgewählte Studiengänge integriert werden. Erwartungschecks für weitere Studiengänge sind in Planung.