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Wegen Störung von Forstarbeiten: Zwei Bewohner aus Protestcamp „Waldi 45“ festgenommen

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(Symbolbild) Streifenwagen der Polizei mit Blaulicht / Foto: Heiko Westermann

Seit Mittwochmorgen (23. November) finden in einem Wald bei Bramsche an der Wallenhorster Straße Forstarbeiten aufgrund von Sturm- und Borkenkäferschäden statt. Die Waldarbeiten finden in unmittelbarer Nähe des Protestcamps „Waldi45“ statt, das sich gegen den Ausbau der A 33 einsetzt. Zwei Personen mussten festgenommen werden.

Die Polizei erklärte den Protestcamplern nach eigenen Angaben, dass die Forstarbeiten in keinem Zusammenhang zum Ausbau der A 33 stehen und die Arbeiten nicht gestört werden sollen.

Die Arbeiten eines sogenannten Holzvollernters wurden von Polizeikräften begleitet, denn zur arbeitenden Maschine muss ein Sicherheitsabstand eingehalten werden. Auch die Protestler begaben sich zu der Forstmaschine. Eine Person versuchte, während der Holzvollernter in Bewegung war, an die Fahrerkabine zu gelangen. Hierbei rutschte die Person ab und stürzte zwischen die Maschine und ihre Räder. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand zog sich der Mann dabei Verletzungen zu.

Ein Campbewohner verletzt

Bei dem erneuten Versuch, auf die Maschine zu klettern, wurde er von Polizeikräften festgenommen. Ein alarmierter Rettungswagen versorgte den Verletzten, er kam in ein Krankenhaus. Zeitgleich nahmen die Beamten eine zweite Person bei dem Versuch fest, im Bereich des Motors auf die Arbeitsmaschine zu gelangen. Bei der Festnahme leistete die Person Widerstand, ein entsprechendes Strafverfahren wird eingeleitet. Beide Personen werden einer Identitätsfeststellung unterzogen, die Ermittlungen dauern an. Die Forstarbeiten werden fortgesetzt und sollen noch heute abgeschlossen werden.



PM
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Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.
 

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