Osnabrück Wegen Betrugsmasche: So erkennt man echte Mitarbeiter des Ordnungsaußendienstes...

Wegen Betrugsmasche: So erkennt man echte Mitarbeiter des Ordnungsaußendienstes Osnabrück

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Der Ordnungsaußendienst (OAD) hat normalerweise die Einhaltung der Leinenpflicht und der Straßenverkehrsordnung im Auge; in den aktuellen Zeiten geht er allerdings auch auf „Corona-Streife“. Aufgrund von Betrugsmaschen in anderen Städten Deutschlands weist die Stadt Osnabrück darauf hin, wie echte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ordnungsaußendienstes (OAD) aussehen. Wichtig: Der OAD kassiert niemals direkt Geld.

Der Ordnungsaußendienst der Stadt Osnabrück ist nicht nur in Corona-Zeiten auf den Straßen Osnabrücks unterwegs. Doch derzeit müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ordnungsbehörde neue Aufgaben bewältigen. Dazu gehören beispielsweise Kontrollen, ob Menschen dort einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wo es vorgeschrieben ist. In anderen Städten haben sich bereits Kriminelle als Mitarbeiter des OAD ausgegeben, um von Passanten Bargeld zu fordern. An folgenden Merkmalen sind echte Mitarbeiter des OAD von Betrügern zu unterscheiden.

Immer zu zweit unterwegs

Grundsätzlich ist der OAD immer zu zweit unterwegs. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen dabei die üblichen blauen Uniformen oder zumindest eine blaue Weste mit der Aufschrift „Ordnungsbehörde Osnabrück“. Diese Bezeichnung wird von anderen Kommunen eher selten benutzt, überwiegend wird die Bezeichnung „Ordnungsamt“ gewählt. Mindestens einer der Mitarbeiter kann sich auf Verlangen mit seinem Dienstausweis ausweisen und Kontaktdaten des oder der Vorgesetzten für einen Kontrollanruf benennen.

Der OAD kassiert niemals direkt Geld

Wenn es nicht bei einer mündlichen Verwarnung bleiben soll, werden für die Einleitung eines Ordnungswidrigkeiten-Verfahrens die Personalien des Betroffenen anhand eines Ausweisdokumentes aufgenommen. Das ist in der Regel der Personalausweis. Ganz wichtig: Der OAD kassiert in keinem Fall Geld, weder in Form von Bargeld, noch durch eine EC-Karten-Zahlung. Wenn der Verstoß mit einem Bußgeld geahndet werden soll, erhalten die Betroffenen zunächst eine Anhörung und dann einen Bußgeldbescheid. Mit der Post – niemals direkt vor Ort.


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