Seit einigen Tagen wird im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, über den aktuellen und fragwürdigen Trend aus den USA diskutiert. Zunehmend werden Meldungen verbreitet, dass die „Horror-Clowns“ auch in Deutschland gesichtet wurden. In dem Zusammenhang werden Videos, Fotos und Warnhinweise geteilt.

Kommentare in den sozialen Netzwerken und zu Online-Presseveröffentlichungen rufen verstärkt zur Selbstjustiz gegenüber den als Clowns verkleideten Angreifern auf.

Die Polizeiinspektion Osnabrück stellt klar: „Uns sind noch keine derartigen Einsätze bekannt. Bitte lassen Sie sich nicht verrückt machen!“

Im Zweifel: 110 anrufen!

Sollten Sie einem „Horror-Clown“ begegnen, rufen Sie die Polizei. Seien Sie vorausschauend. Das ermöglicht Ihnen, Gefahren zu erkennen und ihnen frühzeitig aus dem Weg zu gehen. Wenn Sie auf eine bedrohlich wirkende Person oder Gruppe treffen, dann ist es manchmal besser, der Person/dieser Gruppe auszuweichen und einen längeren Weg in Kauf zu nehmen. Und das ist keine Feigheit, sondern „gesunder Menschenverstand“! Scheuen Sie sich nicht die Polizei über Notruf zu verständigen!

Nicht jeder Clown führt böses im Schilde

Bedenken Sie aber auch, dass nicht jede als Clown verkleidete Person Sie tatsächlich angreifen will. In den meisten Fällen wollen diese Personen Sie erschrecken.
Allerdings versteht die Polizei keinen Spaß, wenn andere in Angst und Schrecken versetzt werden und dadurch vielleicht sogar gesundheitlichen Schaden davon tragen!

Die Polizei macht klar: „Derartige Straftaten werden von uns konsequent verfolgt. Ebenso warnen wir ausdrücklich vor Selbstjustiz, denn auch sie ist strafbar und wird von uns zur Anzeige gebracht. Da jedoch auch viele Falschmeldungen kursieren möchten wir Sie bitten, sich dadurch nicht beeinflussen zu lassen und diese „Warnmeldungen“, Videos etc. nicht zu teilen. Ein zusätzliches Verbreiten verunsichert und hilft weder dem Adressaten, noch uns.“